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Jan 31 2010

 von: MaDi

Wer darüber nachdenkt den Fernseher künftig mit Sendern via Internet zu füttern, kommt an einem Anbieter kaum vorbei – der deutschen Telekom. Deren IPTV-Plattform Entertain ist inzwischen mit rund 1 Millionen Nutzern deutschlandweit Nummer Eins. Doch nun macht Konkurrent Alice mit einem interessanten Angebot von sich reden.

HDTV bei Alice

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Pünktlich zum Start des HD-Regelbetriebs der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF am 12. Februar, möchte Alice diese Programme nun auch in sein Bouquet aufnehmen, wie das Hamburger Unternehmen mitteilte. Auch der bereits länger via Satellit empfangbare Kulturkanal arte wird eingespeist. Damit geht man nun den lang erwarteten Schritt in Richtung HDTV. Bislang war lediglich die Ankündigung das IPTV-Angebot werde „bald“ auch Sender in HD anbieten auf der Homepage (www.o2online.de)des Telekommunikationsanbieters zu lesen (iptv-anbieter.info berichtete).

HD ohne VDSL

Um möglichst vielen Nutzern die Möglichkeit zu geben, das neue HD-Angebot zu nutzen, wird der Empfang nicht nur, wie bei Konkurrent Telekom, per superschneller VDSL-Leitung zu empfangen sein, sondern auch mit weniger Internetbandbreite. Ausreichend ist ein ADSL2+ Anschluss, mit einem theoretischen Downstream von bis zu 16Mbit/s. Damit ist das auch unter dem Namen HanseNet bekannte Unternehmen der erste IPTV-Anbieter in Deutschland der HDTV ohne VDSL realisiert. Wie ein Firmensprecher mitteilte, werden allerdings nur Kunden welche einen DSL-Anschluss mit einem Downstream von mindestens 10 Mbit/s besitzen, in den Genuss der hochauflösenden Sender kommen. Wegen den enormen Datenmengen, welche für die Übertragung von HD-Material benötigt werden, wird gleichzeitiges Internetsurfen wohl nur recht langsam von statten gehen können.

Video-On-Demand schon länger nutzbar

Sowohl Alice als auch T-Home bieten schon seit vergangenem Jahr die Möglichkeit HD-Inhalte der Firmeneigenen Online-Videotheken auch per ADSL2+ zu nutzen. Live HD-Fernsehen ohne VDSL bot bislang aber keiner der beiden Anbieter. Über die genaue technische Realisierung ist bislang noch nichts zu erfahren. Vermutlich werden die HD-Daten vor der Einspeisung komprimiert, denn beispielsweise die reine Bildübertragung von ZDF HD benötigt laut Tobias Schwahn vom ZDF bereits 12 Mbit/s. Ob und wann IPTV-Marktführer Telekom auf das Angebot des Rivalen reagiert, bleibt abzuwarten. Hier wird wohl die Akzeptanz von HDTV über ADSL2+ am Markt die entscheidende Rolle spielen.

Quelle: Alice

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Update: 31. Januar 2010

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