IPTV Voraussetzungen

In nur 3 Schritten zum perfekten Tarif


Wir haben Ihnen eine chronologische Liste zusammenstellt, um Ihnen den Einstieg in IPTV so einfach wie möglich und fehlerfrei zu gewährleisten. Eine genaue Beschreibung und Details der einzelnen Punkte finden Sie im Anschluss.


den passenden IPTV-Anbieter finden




1. Wahl eines IPTV–Anbieters

Zunächst sollten Sie sich für einen der drei IPTV-Anbieter auf dem deutschen Markt entscheiden. Dabei handelt es sich im Einzelnen um: „Magenta TV“ von der Telekom, 1und1 HD TV und Vodafones GigaTV Net.


Möchten Sie das IPTV–Angebot eines dieser Provider nutzen, so ist es teils erforderlich, den DSL- oder VDSL-Anschluss ebenfalls dort zu buchen. Gegebenenfalls ist also ein Anbieterwechsel nötig. Lesen Sie mehr dazu unter Punkt 2.


2. Internetanschluss Bestellung beim gewählten Provider

Lange Zeit war es für die Nutzung von IPTV unumgänglich, den Internetzugang und das IPTV-Paket beim gleichen Anbieter zu buchen. Es gab also nur Komplettpakete aus Internet, TV und Festnetz. Seit 2018 gibt es zumindest Ausnahmen. Vodafones GigaTV kann mit jedem Internetanbieter gebucht werden. Und die Telekom bietet Magenta TV auch als OTT-Version per App zur Verfügung. Dann aber mit weniger Funktionen. Einzig bei 1&1 gilt noch die alte Regel. Ansonsten müssen IPTV- und Breitbandanbieter identisch sein!

IPTV von der Telekom im Einsatz

IPTV von der Telekom im Einsatz | Bild: Telekom Presse

Zunächst ist also zu prüfen, ob der gewählte Anbieter überhaupt Breitband-Internet bei Ihnen zur Verfügung stellen kann und IPTV an Ihrer Adresse anbietet. Nutzen Sie dazu hier unseren Verfügbarkeitsratgeber mit Tests zu jedem Anbieter.

Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor ist, dass eine möglichst hohe Datenübertragungsrate gewährleistet werden kann. Denn zum Transport der digitalisierten Bilder des TV-Programmes, wird bei IP-TV bekanntlich das Internet genutzt. Zum Kunden gelangen die Daten also entweder per DSL, VDSL oder neuerdings in einigen Regionen auch via Glasfaser-Internet (FTTH).

Möchten Sie ausgewählte Inhalte auch im hochauflösenden HDTV–Format oder gar 4K genießen, steigt der Anspruch an den Internetzugang rapide. Doch was versteht man in diesem Zusammenhang unter „schnell“ und ausreichend?


Da heute in der Regel das Internet zum Surfen und zusätzlich zum Telefonieren (die meisten Festnetzflatrates basieren auf VOIP) genutzt wird, muss neben dem TV-Empfang noch genügend Reserve an Bandbreite vorhanden sein. Daher wird die Übertragungsrate seitens der IPTV-Anbieter so gewählt, dass bei gleichzeitiger Nutzung von Telefon, TV und Surfen keine Wartezeiten, Unterbrechungen oder Übertragungsverluste bzw. Abbrüche drohen. Dies ist bei der Telekom ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16.000 KBit/s (besser VDSL mit 25-250 MBit) möglich. Im Fall von Vodafone genügen sogar bereits 10 MBit/s. Zusätzlich erfolgt allgemein eine Priorisierung der TV-Datenpakete seitens der Provider, um Bildstörungen praktisch auszuschließen. 1und1 erlaubt die Nutzung des hauseigenen IPTV-Pakets ab einem VDSL50 Anschluss.

IPTV Anbieter Mindestdatenrate Minimum für SD-Qualität Minimum für HD-Qualität
Telekom (MagentaTV) 16 MBit/s (DSL2+) 16 MBit/s (DSL2+) 16 MBit/s (DSL2+)
Vodafone > = 10 MBit/s 10 MBit/s 10 MBit/s
1und1 TV VDSL >= 50 MBit VDSL >= 50 MBit VDSL >= 50 MBit


Anforderungen für Ultra HD

Das sogenannte Ultra HD (auch 4K) ist nochmal deutlich schärfer und brillanter als HD. Doch gleichzeitig steigt auch die zu übertragende Datenmenge um ein Vielfaches. Streaming Video Anbieter wie Netflix verlangen meist 25 MBit Nettotransferrate für 4K-Qualität.

Seit Herbst 2017 bietet auch die Telekom mit Magenta-TV Ultra-HD Inhalte. Einmal über die integrierte Onlinevideothek, aber auch teils schon für eigens produzierte Live TV Übertragungen (meist Sport). Im letzteren Fall setzt der Konzern einen MagentaZuhause L Tarif als Untergrenze, also 100 MBit.

3. Set Top Box

Um in den vollen Genuss von IPTV am heimischen TV-Gerät zu kommen, muss bei der Bestellung eine Set-top-Box mit geordert werden. Außer natürlich bei der App-Variante von MagentaTV. Besagte Box wird übrigens auch als IPTV-Receiver bezeichnet. Das Gerät wandelt, vereinfacht gesprochen, die digitalen Daten, die übers Internet kommen, in für den Fernseher verständliche in Signale um. Vergleichbar ist das Gerät daher mit dem Sat-Receiver bei einer Satelliten-TV-Anlage. Die Set-Top-Box erhalten Sie bei Abschluss eines Vertrages wahlweise zum Kauf oder als Leihgerät. In der Regel ist die Box im Endpreis sogar inklusive.

IPTV-Receiver von Vodafone

Beispielbild einer Vodafone Set-Top-Box für IPTV | Symbolbild

Und der Fernseher selbst?  Hier gibt es keine speziellen Anforderungen. Allerdings sollte dieser einen freien HDMI-Eingang besitzen (für optimale Bildqualität beim Anschluss an die Set-Top-Box) und HD-fähig sein, besser sogar Ultra-HD fähig. Letzteres trifft aber ohnehin auf praktisch alle Flachbildgeräte seit 2017 zu. Nur so nutzt man die Vorteile des Übertragungsweges auch voll aus.

IPTV von der Deutschen Telekom

Dt. Telekom
Nutzer des IPTV-Angebotes "MagentaTV" erwartet ein breites Spektrum an interessanten Funktionen. Zum Beispiel Zugriff Filme per Video-on-Demand (VoD) in der hauseigenen Videoload-Onlinevideothek. Auch enthalten ist eine elektronische Programmzeitschrift (EPG), die gleichzeitig zum Programmieren geplanter Sendungen auf Knopfdruck fungiert. „Zeitversetztes Fernsehen“ (Timeshift) ermöglicht das Pausieren der laufenden Sendung - mit Restart beginnen Sie eine Sendung sogar komplett von vorne. Des Weiteren verfügt die UltraHD-fähige Set-top-Box "MR401" über eine Aufnahmekapazität von ca. 220 Stunden Film und Fernsehen auf der 500 GB großen Festplatte. Eine Komplette Übersicht der Features, würde jedoch den Rahmen an dieser Stelle sprengen, so dass wir für Sie hier alle Vorteile und Funktionen ausführlich beschrieben haben. » Verfügbarkeit prüfen  » Details zu Telekom TV  » Telekom im IPTV Anbietervergleich

IP-TV Receiver der Dt. Telekom


1und1 IPTV

1und1
1und1 führt IP-Fernsehen als hinzubuchbare Option für die VDSL-Flatrates. Nachdem das Angebot zunächst einige Zeit als Telekom als Vorleistungsprodukt eingeführt wurde, handelt es sich seit 2018 um ein eigens entwickeltes Produkt. Aufzeichnungen werden hier z.B. nicht wie sonst üblich lokal auf einem Festplattenrekorder gespeichert, sondern dezentral in der 1&1 Cloud. » Details zu 1&1 IPTV
» Verfügbarkeit prüfen

Vodafone IPTV

Vodafone
Neben Kabelfernsehen, bietet Vodafone ebenfalls ein echtes IPTV-Packet. "Vodafone GigaTV Net" bietet ein hervorragendes HDTV-Senderpaket (54 Kanäle). Allerdings fehlen hier leider viele Standardfunktionen, wie Pausieren oder Aufzeichnungen. » zu Vodafone  » Vodafone (V)DSL Verfügbarkeit prüfen  » Details zu Vodafone IPTV

4. Installation / Konfiguration

Nach der Bestellung von IPTV und Breitbandanschluss dauert es ungefähr 2–4 Wochen, bis Sie die nötige Hardware und Anschlussfreigabe erhalten. Entscheidet man sich für Vodafones GigaTV als Stand-alone-Version ohne Surfflatrate, reichen 3-5 Werktage. Die Installation & Konfiguration ist in der Regel simpel und mit wenigen Handgriffen erledigt.


5. IPTV genießen

Magenta TV

Bild: Telekom Presse

Nun steht dem Genuss von IPTV nichts mehr im Wege. Allerdings gibt es ein paar Eckpunkte, die Sie beachten sollten, um vor einer sehr hohen Monatsrechnung gefeit zu sein.

So beinhaltet Ihr IPTV Paket einen VoD-Dienst (Filme auf Abruf). Dabei entstehen in der Regel zusätzliche Kosten pro abgerufenem Film - diese sind nicht inklusive.

Bei Dt. Telekom, 1und1 und Vodafone können darüber hinaus noch zahlreiche PayTV-Kanäle zugebucht und die Sendervielfalt deutlich erweitert werden. So lässt sich beispielsweise bei einigen Anbietern auch das gesamte Angebot von Sky zubuchen, also auch die Fussball Bundesliga. Darüber hinaus lassen sich meist noch mehrere Streamingdienste direkt einbinden. Am meisten bietet wieder die Telekom - hier können Kunden (teils zum Vorteilspreis) DAZN, Disney+, Netflix, Sky und Amazon Video zufügen.

IPTV-Anbieter.info wünscht Ihnen viel Spass und vergnügliche Stunden mit Ihrem IPTV-Anschluss.


6. Ein Ausblick in die Zukunft

Die wahren Stärken des Internetfernsehens liegen bekanntlich in der sogenannten Rückkanalfähigkeit. Damit sind zahlreiche, interessante, spannende und heute noch unbekannte Applikationen für die Zukunft zu erwarten. Denkbar wären z.B. Liveabstimmungen im TV bei Politik- bzw. Rateshows oder das Shopping per Fernbedienung eines Produktes in einer TV-Sendung.


Heute schon ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht „Timeshifting“ – auch zeitversetztes Fernsehen genannt. Das Interesse der Deutschen an dieser Technik ist groß. Dies zeigten die Ergebnisse der folgenden Umfrage. Denkbar ist auch, dass die nötige Set-Top-Box für IPTV, in Zukunft in einige TV-Geräte implementiert wird. Ähnlich wie für DVB-T oder DVB-C (digitales Kabel-TV). Die meisten TV-Geräte enthalten heute bereits von Haus aus mehrere Tuner, so dass kein extra Receiver mehr nötig ist. TV-Geräte mit IPTV-Tuner sind bis dato leider nicht am Markt erhältlich. Auch die Verlagerung der meisten Funktionen, wie Aufnahmen, in die Cloud ist denkbar und wird z.B. schon bei 1&1 praktiziert. » sinnvolle weitere Möglichkeiten

Auf jeden Fall unterliegt das Fernsehen momentan allgemein einem starken Wandel. Und das nicht nur aus technologischer Sicht. Auch die Art, wie, wann, womit und wozu wir TV sehen, ändert sich zusehends. TV auf Abruf in der Mediathek/Onlinevideothek oder unterwegs am Smartphone sind nur zwei Ausdrucksformen der neuen medialen Freiheit.



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