IPTV Receiver | IPTV Set-Top-Box

So finden Sie in wenigen Schritten das ideale Gerät...


Immer mehr Verbraucher wechseln von SAT oder Kabel zu IPTV. Schon über 3.6 Millionen Haushalte haben sich von den Vorteilen überzeugen lassen. Unsere Redaktion wird oft gefragt, welche Geräte für IPTV benötigt werden und wozu der IPTV-Receiver nötig ist. Wir haben daher diesbezüglich ein Themenspezial  verfasst. Es soll interessierten Verbrauchern helfen, schneller zum idealen IPTV-Angebot zu gelangen.


IPTV-Box der Telekom

Aufgabe des IPTV-Receivers bzw. der Set-Top-Box

Unter einem Receiver versteht man im TV- und Rundfunkbereich ein Empfangsgerät, welches die digitalen TV-Signale decodiert und somit für den Fernseher „nutzbar“ macht. Receiver kennen die meisten Leser sicher schon vom Kabel- oder Satelliten-TV. Bei IPTV wird ein solcher Receiver sogar zwingend vorausgesetzt. Andere Bezeichnungen sind übrigens IPTV-Box oder IPTV-Set-Top-Box.

Wichtig: Während in vielen TV-Geräten bereits Receiver für den Empfang für SAT, DVB-T oder Kabel integriert sind, ist für IPTV stets eine separate Set-Top-Box nötig!


Das Gerät erfüllt zugleich die Aufgabe der Bereitstellung (fast) aller Funktionen für den Benutzer. Zum Beispiel der Aufnahme-Programmierung oder des Blätterns in der elektronischen Fernsehzeitung.  Die meisten IPTV-Receiver haben zudem bereits eine Festplatte implementiert, die für Aufzeichnungen (Videorekorder-Funktion) unabdingbar ist und natürlich auch zur Nutzung des zeitversetzten Fernsehens, kurz Timeshift.

Tipps zur Wahl eines geeigneten IPTV-Receivers

Generell muss hierzulande die vom IPTV-Anbieter Ihrer Wahl angebotene IPTV-Hardware eingesetzt werden, andernfalls ist der IPTV-Betrieb nicht möglich. Immerhin gibt es in der Regel zwei verschiedene Varianten - eine mit und eine ohne Festplatte, was sich im Preis bemerkbar macht und bei Zweitgeräten Geld sparen kann. Zum Beispiel der MR401 (mit HDD) und der MR201 (ohne HDD) von der Telekom. Zudem erhalten Sie die Receiver, je nach aktueller Sparaktion, oft sehr günstig oder gar kostenlos!

IPTV Empfänger in der Übersicht
Bei den IPTV Set-Top-Boxen der Telekom (MR 401) und Vodafone TV Center 2000 (Testbericht), gibt es wenige Überraschungen. Beide ermöglichen Fernsehen sowie Aufnahmen im modernen, hochauflösenden UltraHD, also 3840 × 2160p. Neben der laufenden Aufzeichnung oder während dem normalen Fernsehgenuss, ist zudem zeitversetztes Fernsehen, auch Timeshift genannt, nutzbar. Hier können Sendungen jederzeit einfach pausiert und bis zu einem beliebigen Punkt zurückgespult werden. Anschließend kann optional zum aktuellen Stand der Ausstrahlung vorgespult werden, falls gewünscht.

Ebenso zum guten Ton gehört ein elektronischer Programmplaner (EPG). Diese digitale Programmzeitschrift zeigt die Sendungen der kommenden 14 Tage an. Zusammen mit der Inhaltsangabe ist oft auch gleich eine Funktion zur Programmierung der Aufzeichnung vorhanden. Für Serien beispielsweise mit einer automatisierten Variante, die in chronologischer Reihenfolge jeden Teil des gewünschten Titels aufnimmt.



Doch bei den vorhandenen Anschlüssen der Geräte, den Audio- und Video-Codecs, aber auch dem Stromverbrauch, gibt es noch den ein oder anderen Unterschied …

Gerät MR401 Telekom TV Center 2000 Vodafone
Hersteller Tatung Technology Sagem
Full HD-fähig ja ja
Ultra HD fähig ja ja
Festplatte (HDD) 500 GB 500 GB
HDD wechselbar theoretisch ja ja
maximale Auflösung 3840 × 2160p 3840 × 2160p
CPU Broadcom Dualcore 1,7 MHz unbekannt
RAM 2048 MB DDR4 RAM unbekannt
Tuner IPTV IPTV + 2 x SAT
WLAN integriert nein nein
LAN-Port RJ45 1000 MBit RJ45 1000 MBit
Smartcard Schacht nein ja
Stromverbrauch max. 9 Watt 12-18 Watt (per Messung)
Stromverbrauch Standby 0,5 Watt nahe 0
Abmessung 29 x 3,8 x 20 cm (BxHxT) 34.2 cm x 5.4 cm x 21.4 cm
Anschlüsse Details siehe hier Details siehe hier
Preis einmalig beim Provider rund 360 € nicht separat erwerbbar
Preis Miete/Monat rund 5 € bei VF TV inklusive
zum Anbieter » zur Dt. Telekom » zu Vodafone


Fazit

Beide Modelle haben jeweils Vorteile und Nachteile, sind aber auf das jeweilige IPTV-Angebot des Providers ideal zugeschnitten. Beim Telekommodell stört uns, dass sich die Festplatte technisch zwar tauschen lässt, diese Funktion aber offiziell nicht zur Kapazitätserweiterung gedacht ist. Die Vodafone-Box besitzt zudem einen Smartcard-Slot.

Und die IPTV-Receiver von 1&1?

Bei 1&1 TV kommt ein ungewöhnlich kleiner IPTV-Receiver aus dem Hause "ABOX" zum Einsatz. Jedenfalls nach der Umstellung Anfang 2018 auf das neue Angebot. Das Gerät selbst besitzt erstmals keine integrierte Festplatte. Vielmehr werden Aufnahmen und Timeshifting direkt über die Cloud abgewickelt. Mehr zu dem Modell, erfahren Sie hier im Spezial zur 1&1 TV-Box.

Was ist mit dem MR400 und MR200?

Auch die Vorgängermodelle zu den aktuellen Boxen werden von der Telekom noch angeboten. Wichtig ist, dass diese sich nur Modelle gleicher Serie kombinieren lassen. Der MR200 funktioniert also nicht mit dem MR401. Wir raten stehts zu den neusten Modellen. Ab MR400 wird zudem nur das "neue" Entertain unterstützt. Ggf. ist also ein Wechsel für Bestandskunden nötig.


Was ist mit dem MR303 und MR102?

Die Telekom bietet immer rnoch die Vorgängerversionen MR303 und MR102. Diese sind nur mit dem "alten" Entertain kompatibel. Da die neue Version mehr Features bietet, sollte man sich also am neuen MR400 orientieren und ggf. sogar wechseln.

MR303 IPTV Receiver von der Telekom


Weitere wichtige Punkte bei der Wahl des Receivers:

a) IPTV-Anbieter wählen
Zurzeit gibt es drei IPTV-Anbieter am Markt. Die Telekom und Vodafone sowie 1&1. Letzterer vertreibt aber lediglich unter eigenem Namen eine Resale-Version von Entertain. Wir empfehlen den Griff zu „Entertain“ von der Telekom, da es sich hierbei um das ausgereiftere und deutlich umfangreichere Angebot handelt. Auch IPTV von Vodafone macht einen insgesamt guten Eindruck, hat aber nicht ganz so viel zu bieten. Dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung.

b) Erstgerät, Zweitgerät - mit oder ohne Festplatte?

Wie bei SAT-TV, ist auch im Fall von IPTV für jeden TV-Teilnehmer im Haushalt ein Receiver nötig. Zumindest, wenn dieser sein Programm frei wählen will. Bei der Telekom gibt es zwei (aktuelle) Receiver. Ein Model (MR401), dass sich eher als Hauptgerät empfiehlt (da mit Festplatte) und ein Model für alle Nebenanschlüsse (MR201). Jene sind deutlich günstiger, haben dafür aber keine Festplatte. Geeignet also primär fürs Kinder- oder Schlafzimmer. Bei Vodafone kann die Festplatte übrigens mit einem einfachen Handgriff gewechselt werden. Das ist bis dato einzigartig. Wie das geht finden Sie hier in unserem Test zur Vodafone-Box.


c) mieten oder kaufen

Bei der Telekom können Sie die Receiver wahlweise kaufen oder zu einem geringen monatlichen Entgelt mieten. Wir empfehlen jedoch erstere Variante. Sie ist auf Dauer günstiger und das Gerät gehört Ihnen. Beachten Sie die aktuellen Sonderaktionen. Nicht selten gibt es die Receiver auch kostenlos! Beim IPTV-Angebot von Vodafone ist der Receiver im monatlichen Preis übrigens bereits enthalten. Gleiches gilt für 1&1.

Jetzt informieren auf der Seite des Anbieters:


» zu EntertainTV – dem IPTV der Telekom
» zu Vodafone TV
» zu 1und1



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