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Das hängt zum Einen vom Anbieter ab und nicht zuletzt von den eigenen Ansprüchen. Alle bisherigen IPTV-Angebote haben eine große Anzahl an TV-Sendern im Grundpaket (im Schnitt 60 Sender). Darüber hinaus sind bei allen IPTV-Anbietern eine Vielzahl von PayTV-Sendern buchbar. Momentan existieren zwei solcher IPTV-Provider - Alice und T-Home. Bei letzterem kann zusätzlich, wenn verfügbar, die teurere VDSL-Variante gewählt werden. Hier werden höchste Ansprüche an Bild- und Tonqualität befriedigt. Denn T-Home kann in der VDSL-Variante HDTV-Inhalte zur Verfügung stellen. Hier finden Sie einen Preisvergleich mit Anbieterübersicht.
Neben der Buchung des IPTV-Paketes beim Anbieter Ihrer Wahl (Alice oder T-Home), benötigen Sie noch einiges an Hardware. Aber keine Angst. Alles was Sie benötigen erhalten Sie wahlweise passende zu Ihrer Bestellung geliefert. Die Hardwarepreise variieren je Anbieter und können günstig gemietet werden oder gekauft werden.
Ja, dies ist möglich mit einem kleinen Trick. Im Normalfall wird die Set-Top Box des IPTV-Anbieters per LAN Kabel an das Modem angeschlossen. Dieses Kabel wird aber überflüssig, wenn Sie die IPTV Daten mittels eines kleinen Stromnetzwerk-Adapters in Ihr häusliches Stromnetz einspeisen und diese wieder mit einen Stromnetzwerk-Adapter am Zielort entnehmen. Wie das genau funktioniert und auf was Sie bei der Installation achten müssen, haben wir in einem "IPTV drahtlos Spezial" für Sie mit anschaulichen Grafiken zusammengefasst.
Je nach IPTV-Anbieter und Paket ca. bis zu 150 Programme. In den Basispaketen, haben Sie in etwa dasselbe Programmspektrum, wie bei den Kabel-Betreibern oder via Satellit. Unterschiede gibts bei den Zusatz-Bezahl-Sendern (Pay-TV). Alice bietet z.B. ca. 65 freie TV-Sender und ca. 35 PayTV-Sender. Bei T-Home stehen bis zu 100 freie Sender und ca. 50 weitere Bezahlsender zur Verfügung.
Häufig wird in den Medien nicht der Begriff IPTV oder Internetfernsehen verwendet. Neuerdings tauchen Umschreibungen, wie "DSL-TV" oder "Fernsehen über DSL" immer öfter auf. Gemeint ist allerdings dasselbe, wie bei IPTV - Fernsehen in hoher Qualität über das Internet.
Das Unternehmen Vodafone hat Arcor übernommen. Seit August 2009 ist die Marke von Arcor in Vodafone übergegangen. Daher ist das IPTV-Angebot von Arcor nun nicht mehr erhältlich. Für Bestandskunden ändert sich nichts. Gerüchen zufolge, plant Vodafone Anfang 2010 ein eigenes IPTV-Angebot auf den Markt zu bringen. Nicht umsonst hat man schließlich eigens ein IPTV-Kompetenzzentrum gegründet.
Ja. Die Gemeinsamkeit liegt darin, dass bei VoD und bei IPTV die Videodaten via Internet auf die heimische Set-Top-Box übertragen oder direkt "gestreamt" werden. Der Unterschied ist lediglich, dass via IPTV permanent das TV-Programm aller gespeisten Sender empfangbar ist. Also genau wie bei Kabel-TV, DVB-T, oder SAT-TV.
Bei Video on Demand kann hingegen, wie in einer Videothek, jederzeit ein beliebiger Film oder eine Serie abgerufen und angesehen werden. Alle bisherigen, kommerziellen IPTV-Angebote enthalten bereits VoD und kann kostenpflichtig genutzt werden. Bezahlt wird je Film. Daneben existieren auch reine VoD-Anbieter ohne IPTV.
Die Frage ist so nicht korrekt gestellt. Das eigentliche IPTV überträgt die ganz normalen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender. Siehe dazu die Frage "Was ist der Unterschied zw. WebTV und IPTV?". Daher genügt eine ganz normale TV-Programmzeitung (z.B. TV-Spielfilm). Aber: In den IPTV-Paketen von Alice und T-Home befindet sich bereits eine sogenannte Elektronische Programmzeitschrift (EPG), welche per Fernbedienung abrufbar ist. Vergleichbar mit Videotext, nur viel moderner und mit Bebilderung.
Für WebTV-Sender kann es eigentlich (noch) keine Zeitschrift oder ähnliches geben, da der Großteil aller Angebote kein festes Sendeprogramm hat, wie man es von den klassischen Fernsehsendern gewohnt ist. Auf der Hompage der jeweiligen WebTV-Angebote findet sich jedoch oft ein Programmplan. Mehr zur Zukunft der EPGs und der Entwicklung der elektronischen Programmzeitungen, finden Sie hier in unserem Interview mit dem Managing Director der "Axel Springer Digital TV Guide GmbH".
Wenn ein Video via Internet am PC abgespielt werden soll, müssen viele Daten über die DSL-Leitung "geschaufelt" werden. Streaming bedeutet, dass während der Clip schon läuft, gleichzeitig im Hintergrund weiter geladen und zwischengepuffert wird, bis alle Daten lokal verfügbar sind. Wäre das nicht so, müsste man erst so lange warten, bis der Videoclip fertig heruntergeladen wurde. Da dies jedoch sehr zeitraubend und unsinnig wäre, haben die Softwareentwickler für die Playerprogramme diese Funktion implementiert.
Im Allgemeinen wird in den Medien beides über einen Kamm geschert. Zur besseren Verständigung ist jedoch eine strikte Trennung empfehlenswert. Um IPTV handelt es sich genau genommen nur, wenn man bei einem Anbieter X sein TV-Programm der öffentlich rechtlichen und privaten TV-Sender via DSL bzw. VDSL bezieht. Dies geschieht über eine abgeschirmtes System via Internet. Es muss zusätzlich bei einem IPTV-Anbieter ein Vertrag geschlossen werden - vergleichbar also mit Kabel-TV. Klicken Sie hingegen ein Beitrag im Internet an oder schauen via Internet einen Musiksender, so spricht man besser von WebTV. So weiß man eher, was genau gemeint ist. Eine detailliertere Differenzierung finden Sie hier.
Die Set-Top-Box für IPTV ist vergleichbar mit dem Kabel-Digital-Decoder oder dem Receiver für Satelliten-TV. In erster Linie wandelt die Box, die via Internet übertragenen digitalen TV-Daten, in für den Fernseher brauchbare Signale um. Des Weiteren ist ihre Aufgabe, dem Nutzer eine Menüführung für Funktionen wie Aufzeichnungsprogrammierung, Timeshift oder Programmplanung zu bieten. Einige besitzen über eine eigene Festplatte zur Aufzeichnung von Fernsehinhalten. Bei ca. 160 GB Festplattenkapazität lassen sich gut und gerne 30-40 Stunden in sehr guter Qualität unterbringen.
Einige IPTV-Provider und jeder anständige HDD-Rekorder (wie Videorekorder nur mit Festplatte als Aufnahmemedium), bieten die Funktion namens Timeshift, auch zeitversetztes Fernsehen genannt. Im laufenden TV-Programm kann, wie bei einem DVD-Film, die "Pause-Taste" betätigt werden. Auf diese Weise ist es z.B. möglich, ihre Lieblingsserie zu unterbrechen, um ein Telefonat anzunehmen. Ist die "Störung" vorbei, setzt man bequem an der Stelle fort, an der das Telefon klingelte. Praktisch oder?
Ja! Achten Sie bei der Bestellung des IPTV-Anbieters Ihrer Wahl darauf, dass die IPTV-Box (auch Set-Top-box oder IPTV-Receiver genenannt) über eine Festplatte verfügt. Mittlerweile bieten dies (wahlweise) alle IPTV-Anbieter an.
Das ist weder jetzt noch in Zukunft aus lizenzrechtlichen Aspekten zu erwarten. Zudem muss ein DSL-Anschluss beim jeweiligen deutschen IPTV-Anbieter gebucht werden. Auch dies ist im Ausland schon technisch gesehen nicht möglich.
Es empfiehlt sich die Nutzung entsprechender Angebote im jeweiligem Land. Frankreich und England sind in Sachen IPTV z.B. gut aufgestellt. Da in den deutschen Angeboten eine Vielzahl ausländischer Sender als "freeTV" oder via "PayTV" enthalten sind, ist dies auch im Ausland denkbar für deutsche Kanäle.
Frei im Internet verbreitete Inhalte via Web-TV sind hingegen überall auf der Welt nutzbar, wo ein schneller Internetzugang verfügbar ist. Es kann jedoch vereinzelt sein, dass durch sogenannte IP-Sperren, Zugriffe aus dem Ausland abgegehnt werden. Es gibt dennoch einige Mittel und Wege. Lesen Sie dazu am besten unser Spezial zum Thema "Mit IPTV und WebTV deutsches Fernsehen im Ausland sehen".
Natürlich möchten auch viele Verbraucher ausländische TV-Sender hierzulande genießen. Zum Beispiel einen bestimmten Sender aus der alten Heimat oder einfach nur um eine Fremdsprache besser zu lernen. Wir haben dazu ein Spezial für Sie verfasst.
Das ist zum einen Abhängig vom Anbieter und zum anderen vom gebuchten IPTV-Paket bzw. der maximal am Wohnort verfügbaren Bandbreite. Beim den IPTV-Pakete von Alice könnten Sie recht gute Bildqualitäten erwarten. In etwa auf dem Niveau anderer digitaler TV-Lösungen, wie Kabel oder DVB-T. Sehr gute Qualität bieten die Angebote von T-Home. In den VDSL-Varianten wird sogar hochauflösendes HDTV dank der guten Übertragungsraten geboten. Hier sind Qualitäten jenseits von DVD-Niveau möglich. Dies schwankt jedoch von Sender zu Sender und von Sendung zu Sendung.
Oft wird uns die Frage gestellt, ob es auch IPTV von folgenden Providern gibt: 1und1, O2, Versatel.
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Da gibt es eine ganze Menge. Schauen Sie doch mal hier vorbei.
Ja! Es ist ein völlig neuer und unabhängiger Empfangsweg. Sie benötigen keinen weiteren Anschluss dieser Art.
Ja! Sich müssen sich das wie bei SAT-TV vorstellen. Theoretisch genügt ein Receiver für mehrere Fernseher. Doch müssen dann alle den Sender schauen, der gerade am (Haupt-)Receiver eingestellt ist. Wollen alle selbstständig Zappen bzw. das Programm frei wäheln, so benötigt jeder TV-Teilnehmer eine eigene IPTV-Set-Top-Box (auch IPTV Receiver genennt). T-Home bietet daher z.B. Zweitgeräte.
Nein! Sie zahlen nur einmal für den IPTV-Tarif - z.B. für "T-Home Entertain Comfort". Für Zweit- oder Drittreceiver müssen allerding die Einmalkosten bedacht werden (ca. je 60 - 200 Euro).
Kein Problem - einfach unten unverbindliche Ihre Frage zum Thema Internetfernsehen eingeben. Wenn Sie die Allgemeinheit interessieren könnte, werden wir die Antwort hier umgehend veröffentlichen.
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