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Jun 10 2013

 von: FxS

Die Vorteile der IP-basierten Distribution von Live-Fernsehprogramm setzen sich bei den Öffentlich-Rechtlichen (ÖR) weiterhin durch. Während die Flaggschiffe ARD und ZDF schon seit geraumer Zeit aus dem Netz gestreamt werden können, warten einige Lokalprogramme noch auf ihre Aufrüstung. In Berlin und Brandenburg ist nun das Ende der Wartezeit erreicht.

Die Evolution der Mediatheken

Als gebührenfinanzierte Dienstleister gehört es zur Aufgabe der ÖR, den Endverbraucher möglichst komfortabel zum eigenen Programm zu bringen. Das bedeutet auch eine Anpassung an neue und populäre Übertragungswege. Denn schließlich gilt es möglichst attraktiv zu bleiben und Quote zu erzielen, selbst wenn die wirtschaftliche Unabhängigkeit schon gegeben ist. Die fragmentierte Bestückung der Mediatheken mit Inhalten war ein erster Schritt in Richtung der vernetzten und digitalisierten Zuschauer. Die Verbreitung der Livestreams ist der logische Ausbau.

rbb-Livestream: 24/7 live und überall erreichbar

Der Kultursender arte, der Nachrichtensender Phoenix und der Kinderkanal (Kika) haben gewissermaßen den Grundstein für die Einrichtung der Livestreams gelegt. Anfang 2013 folgten ARD und ZDF. Doch all diese Sender sprechen ein breites Publikum an, während die Lokalprogramme der einzelnen Bundesländer eher auf begrenztes Interesse stoßen. Daher dauerte es wohl etwas länger, bis der rbb in den Genuss eines Livestreams kam. Am 8. Juni gab Dagmar Reim, Intendantin des rbb, den offiziellen Startschuss für die Übertragung. Sie kommentiert: „Mit dem Livestream kommen wir den veränderten Nutzungsgewohnheiten unserer Zuschauerinnen und Zuschauer entgegen. So wie alle unsere Radioprogramme lässt sich auch das rbb Fernsehen jetzt mobil nutzen – 24 Stunden täglich live und überall.“

Optimierte Mobile-Version der Mediathek

Die Kanäle „rbb Berlin“ und „rbb Brandenburg“ stehen einzeln zur Auswahl und so kann unter anderem zwischen den zeitgleich ausgestrahlten Formaten „Abendschau“ und „Brandenburg aktuell“ frei gewählt werden. Für verpasste Sendungen wird außerdem eine überarbeitete Version der Mediathek für Smartphones angeboten. Einziges Manko wird vermutlich bleiben, dass manche Sendungen aufgrund fehlender Lizenzrechte nicht im Internet gezeigt werden dürfen. Dann bleibt der Bildschirm schwarz. Als Alternative sei hier Zattoo genannt. Der unabhängige Anbieter von Live-TV zeigt beispielsweise die komplette Palette an ÖR-Lokalfernsehen.

Quelle: rbb

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Update: 10. Juni 2013

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