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30. 08. 2013

Während die meisten großen TV-Sender Zusatzdienste über HbbTV anbieten, mussten RTL-Zuschauer bisher auf viele solcher Inhalte verzichten. Jetzt ändert die Mediengruppe ihre Philospphie endlich.

Vergangenheit

Bisher hatte die Mediengruppe RTL den Zugang zu zusätzlichen HbbTV Inhalten stark limitiert. Auf vielen Endgeräten wurde der Zugriff einfach gesperrt. RTL legte den Herstellern der Receiver und Smart-TV-Geräte spezielle Restriktionen auf. So wollte man beispielsweise unterbinden, dass eigene Inhalte von Werbung oder anderen Programmangeboten konzernfremder Sender verdeckt werden. Die meisten Produktanbieter waren allerdings nicht bereit die von RTL geforderten Auflagen zu erfüllen. Aus diesem Grund war es vielen Zuschauern nicht möglich auf HbbTV Inhalte der Sendergruppe zuzugreifen. Nun allerdings gab es bei der Mediengruppe einen Sinneswandel wie die Online-Plattform Digitalfernsehen berichtet.

Offene HbbTV Inhalte

Seit kurzer Zeit fährt RTL eine neue Strategie. Die Mitgliedssender der Mediengruppe stellen nun größere Teile ihrer Inhalte über HbbTV zur Nutzung bereit. Auch Endgeräte die bisher für die HbbTV Nutzung gesperrt waren, liefern jetzt Zugang zu weiterführenden Online-Angeboten der einzelnen Sender. Damit können Zuschauer von N-TV, Vox, SuperRTL, RTLII und RTL nun auch umfassende Angebote über den Red Button abrufen.

Beschränkungen

Von der Verfügbarkeit für HbbTV ausgenommen sind die Mediatheken der einzelnen Sender. Vox Now, N-TV Now, Super RTL Now und RTL Now werden auch weiterhin kostenpflichtig bei Abruf sein. Um die Dienste nutzen zu können, ist ein spezieller Receiver vonnöten, der mit dem Dienst „HD Plus Repay“ arbeitet. RTL unterscheidet damit strikt zwischen dem werbefinanzierten Fernsehen, dass dem Zuschauer kostenfrei zur Verfügung gestellt wird und weiteren Diensten, die kostenplfichtig sind. Die Video-on-Demand-Angebote unterliegen besonderen Lizenzanforderungen und werden damit von RTL in besonderem Maße geschützt. „Wir wollen auch zukünftig mitbestimmen, was mit unseren Inhalten geschieht und gleichzeitig vermeiden, dass andere Anbieter auf der Basis unserer – mit hohen Investitionen verbundenen − Inhalte Geschäfte machen, ohne uns zu beteiligen“, erklärt der Geschäftsführer von RTL Interactive, Marc Schröder, gegenüber Digitalfernsehen. Auch wenn die Mediengruppe ihre Inhalte noch nicht komplett für HbbTV geöffnet hat, ist die derzeitige Entwicklung ein erstes Zugeständnis an die Zuschauer.

 

Quelle: Digitalfernsehen
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