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Dez 12 2012

 von: FxS

Nachdem Online-TV in den letzten Jahren vor allem massenhaft neue Produkte hervorgebracht hat, steigen diese jetzt auch in der Qualität. Ein weiterer Trend stellt die Übertragung auf mobile Endgeräte dar.

 

Goldmedia hält im Web TV Monitor 2012 den Ist-Zustand, in der Verbreitung und Entwicklung, von Online-Videoinhalten fest. Demnach existieren zurzeit 1.424 TV-Dienste im Netz, die zusammen 194 Millionen tägliche Abrufe verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr griffen 17 Prozent mehr Menschen auf Videos zu. Jedes fünfte Video wird dabei über ein mobiles Endgerät wiedergegeben. Zu der Konsolidierung der TV-Inhalte im Internet gehört heutzutage vor allem auch ein inhaltlich ansprechendes Fernseherlebnis. In diesem Zusammenhang vertrauen die Anbieter auf Eigenproduktionen. Im Schnitt sind 78 Prozent der Videos aus Online-Kanälen selbst produziert.

Firmen-TV und Untermarken auf dem Vormarsch

Die Portale von traditionellen Medien, unter anderem Mediatheken, repräsentieren die Kategorie mit dem größten Marktanteil (46 Prozent). Etwa ein Drittel (31 Prozent) stellen exklusiv für das Internet produzierte TV-Kanäle dar. Weitere Dienste sind Firmen-TV und Shopping-Kanäle (elf Prozent), nicht-kommerzielle Kanäle (fünf Prozent), Medien-Stores und Video-Center (vier Prozent), sowie Video-Sharing Plattformen (zwei Prozent). Die Angebote der traditionellen Medien und die für das Internet exklusiven Kanäle, waren zwischen 2010 und 2012 rückläufig. Die Anzahl der Anbieter von Firmen-TV und die Untermarken von traditionellem TV, sind gewachsen.

Video-on-Demand mit steiler Wachstumskurve

Die Zahl der Videoabrufe ist signifikant angewachsen. Die 194 Millionen täglichen Klicks summieren sich auf sechs Milliarden im Monat. Besonders nachgefragt waren dabei sportliche Großereignisse wie die Fußball Europameisterschaft 2012 und die Olympischen Spiele. Nach den Schätzungen der befragten Online-Provider werden für 2016 bereits 451 Millionen tägliche Abrufe erwartet. Video-on-Demand (VoD) soll dabei stärker wachsen, als lineares Online-TV. Der durchschnittliche Konsum von VoD ist von neun Minuten in 2011 auf elf Minuten in 2012 gestiegen, bei Live-Streaming betrug die Veränderung 25 zu 28 Minuten. Lange Videos und eine hohe Stabilität bei der Übertragung begünstigen den Trend.

Tablets bald die Nummer 1 für Onlinevideos?

Heute bietet jeder zweite Anbieter von Online-TV seinen Kunden eine optimierte Seite für mobile Endgeräte oder eine App. Zwei Drittel der befragten Anbieter sehen im mobilen Abruf die Zukunft. Beispielsweise konnten 2012 bereits 18 Prozent der Videoabrufe Tablets zugeordnet werden (2011: elf Prozent). Bis 2016 wird mit einer kräftigen Anhebung auf 38 Prozent gerechnet. Im Bereich Smart-TV liefern zurzeit 23 Prozent der Anbieter eine passende Anwendung für den Flachbildschirm. Eigene Websites verlieren für den Kundenkontakt im Bereich Online-TV an Bedeutung, bleiben aber wichtig, obwohl auch soziale Netzwerke an Einfluss zunehmen.

 

Quelle: Goldmedia

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Update: 12. Dezember 2012

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