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Jun 18 2012

 von: FxS

In der gesamten Eurozone floriert der Verkauf von Connected-TV Geräten. Doch während anderswo Schuldenkrisen für knallharte Einschnitte sorgen, ist der „Sparmeister“ Deutschland größter Markt für die auf Smart-TV vorbereiteten Fernseher.

 

Nach einer aktuellen Prognose des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) werden im Laufe dieses Jahres insgesamt circa 19,1 Millionen Flachbildschirme mit Internetanschluss, auch Connected-TV genannt, den Besitzer wechseln. Mindestens jeder dritte verkaufte Flatscreen ist dann internetfähig. Obwohl die nicht vernetzten Fernseher dann immer noch die Mehrheit stellen, wird der insgesamt erzielte Umsatz fast zu zwei Dritteln von den Connected-TVs erzielt. Dies lässt darauf schließen, dass vor allem hochwertige Geräte mit großen Diagonalen mit zukunftssicheren LAN- und WLan-Schnittstellen ausgestattet werden.

Wachsender Umfang in der Ausstattung, fallende Preise

Für den Otto-Normalverbraucher rückt der Traum vom eigenen Heimkino dadurch allerdings keineswegs in weite Ferne. Michael Schidlack, BITKOM Experte, erklärt: „Der Internetzugang entwickelt sich bei großformatigen Fernsehern zum Standard, dabei profitieren die Verbraucher von niedrigen Preisen.“ Seine Aussage lässt sich mit handfesten Zahlen untermauern. Connected-TVs sind, trotz wachsender Ausstattung, im Vergleich zum letzten Jahr um durchschnittlich 17 Prozent günstiger geworden. Vor allem der Wettkampf der Hersteller und wiederum der Konkurrenzdruck unter den Händlern, ist hierfür verantwortlich. Bei exakt 766 Euro liegt in diesem Jahr der Mittelwert für einen „normalen“ internetfähigen Flachbildschirm.

Jedes zweite Neugerät ist internetfähig, doch oft bleibt die Option ungenutzt

In der Bundesrepublik sollen bis Ende 2012 in etwa 4,6 Millionen Connected-TVs umgesetzt werden. Anders als im EU-Schnitt, ist hierzulande annähernd jedes zweite Gerät bereit für Smart-TV. Zum Vergleich: Der dichteste Verfolger Großbritannien wird gut 1,7 Millionen weniger Geräte konsumieren. Während international die EM, die Olympischen Spiele und sinkende Preise wachstumsfördernd sind, kommt national noch die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung hinzu.

 

Sollten die Prognosen wie ermittelt eintreffen, wird im Laufe des nächsten Jahres jeder vierte deutsche Haushalt über einen Connected-TV verfügen. Trügerisch an dieser Einschätzung ist allerdings, dass aktuell nur etwas mehr als die Hälfte der Nutzer mit interfähigem Fernsehgerät, auch den entsprechenden Anschluss verwenden. Ob es mangelnde Aufklärungsarbeit ist oder das Fehlen von interessanten Angeboten, die Content-Lieferanten sind hier in der Pflicht nachzubessern. Das schnelle Wachstum von Video-on-Demand Angeboten und Mediatheken, programmbegleitenden Informationen oder Fernseh-Apps zeigt bereits den Erfolg von internetgestützten Inhalten. Doch es gilt das Tor zu den digitalen Mehrwerten für den Zuschauer noch weiter aufzustoßen, damit dieser auch die volle Konnektivität seines Flachbildschirms ausreizt.

Quelle: BITKOM

 


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Update: 18. Juni 2012

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