« News Übersicht

Aug 10 2018

 von: Sarah_Klare

Fast jeder kennt sie und viele nutzen sie bereits regelmäßig. Streamingdienste bieten sowohl im Bereich Musik als auch Bereich der Filme ein breites und vor allem individuelles Angebot. Doch unter den bekannten und legalen Anbietern verstecken sich viele schwarze Schafe. Die Grenze zum illegalen Streaming ist dabei relativ klein und die gesetzliche Lage immer noch eine Grauzone.

 

Eine rechtliche Grauzone

Aus der rechtlichen Sicht ist das Streamen von Inhalten ohne eine Speicherung und Weiterverbreitung weiterhin eine Grauzone. Es ist damit nicht geklärt, ob das Streamen von aktuellen Kinofilmen auf dubiosen Videoportalen zur Anzeige gebracht werden kann oder nicht. Dem Verbraucher wird in erster Linie geraten, sich vor allem von Tauschbörsen fernzuhalten. Denn der dabei vollzogene Download und der gleichzeitige Upload der Inhalte erfolgt in den meisten Fällen ohne Nutzungsrechte. Generell ist es zu empfehlen von unseriös wirkenden Portalen Abstand zu nehmen.

Was ist legal und was nicht?

Mittlerweile wirken auch die illegalen Anbieter äußerst professionell, sodass eine Unterscheidung auf dem ersten Blick sehr schwer fällt. Die Zugehörigkeit der Anbieter zu einem seriösen Unternehmen oder auch anerkannte Gütesiegel können ein Hinweis darauf sein, dass der Dienst legal ist. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass das Impressum vollständig einzusehen ist. Die Garantie hat man auch dann noch nicht. Diese erhält man erst zu 100 Prozent, wenn man sich für einen bekannten Dienst entscheidet und für diesen ein Abonnement abschließt. Oftmals hilft aber auch schon der gesunde Menschenverstand, denn Kinofilme lassen sich nicht auf legale Art und Weise schon kurz nach dem Kinostart streamen. Viele Börsen, wie kino.to und diverse Nachfolger wurden in den letzten Jahren von den Behörden ausgehoben und geschlossen.

Abgemahnt. Was nun?

Wer bereits den unangenehmen Kontakt mit dem Gesetz hatte und einen illegalen Dienst genutzt hat, dem sei Folgendes geraten. Grundsätzlich sollte man die Abmahnung ernst nehmen. Will man eine Erklärung zu der betreffenden Mahnung abgeben, so lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten. Die Abmahnung sind rechtlich meist sehr komplex, sodass ein Anwalt für Medien- und Urheberrecht zu konsultieren ist. Solange sollte man allerdings auch keine Zahlungen leisten, da es immer noch möglich sein kann, dass die Abmahnung eine Falle ist.

Welche Seiten sind legal?

Hier kann man konstatieren, dass die populären Marktführer selbstredend gänzlich rechtlich unbedenklich sind und in vollem Umfang genutzt werden können. Hierzu zählen vor allem der Platzhirsch Netflix, Amazons Prime Video, Sky on Demand und Maxdome. Neben den eben genannten Streaming-Videodiensten, gibt es aber auch noch Streaming TV Anbieter. Also solche, wo man reguläre TV-Sender via Internet empfängt. Auch diese sind natürlich legal. Hierzu zählt Zattoo, Waipu.TV, Youtube und Magine TV.

Weiterführendes

» legale Video on Demand Portale im Überblick

 

Quelle: Die Welt

 Sei der erste, der den Beitrag teilt!

Wann ist Streaming illegal?: 1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Top)
3,67 von 5 Punkte, basieren auf 3 abgegebenen Votings.
Loading...

Schlagwörter: , , , , ,
Update: 10. August 2018

Ihre Meinung zum Thema



Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.






Alle Informationen fundieren auf sorgfältigen Recherchen. Dennoch ohne Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit!
© IPTV-Anbieter.info

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Alles zum Datenschutz

banner