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12. 12. 2012

Obwohl im kommenden Jahr impulsgebende Großereignisse wie die Fußball Europameisterschaft oder die Olympischen Spiele fehlen, werden die Absatzzahlen von vernetzbaren Flachbildschirmen zulegen. Diese Entwicklung spiegelt sich in der gesamten Unterhaltungselektronik wider.

 

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) bescheinigt dem Markt rund ums heimische Entertainment auch in 2013 gute Aussichten. Zwar wird der Umsatz (2012: 12,6 Milliarden Euro) leicht zurückgehen (12,4 Milliarden Euro) und der allgemeine Preisdruck ist hoch, doch Geräte mit Internetkonnektivität sind in der Regel hiervon nicht betroffen. So werden zwar mit 9,8 Millionen verkauften Flachbildschirmen ein Prozent weniger verkauft, Smart-TVs steigern sich aber um satte 22 Prozent auf 6,2 Millionen Geräte.

Der Smart-TV als Bestandteil des vernetzten Wohnzimmers

Der Erfolg der Smart-TVs liegt auch in der grundlegenden Umstellung vieler Haushalte auf das digitale Zeitalter begründet. Christian P. Illek, Mitglied des BITKOM-Hauptvorstands, beschreibt: „Die vielen Innovationen, zum Beispiel rund um die Vernetzung im Haushalt, treffen das Interesse der Kunden. Das lässt die Absatzzahlen 2013 bei vielen Produkten weiter steigen.“ Jeder dritte Bundesbürger hat bereits seinen Flachbildschirm entweder direkt, oder über ein Zusatzgerät, mit dem Netz verbunden.

 

Bisher sieht die Verteilung wie folgt aus: zwölf Prozent nutzen den Fernseher direkt, acht Prozent einen internetfähigen Bluray-Player und fünf Prozent ihre Videokonsole. Im kommenden Jahr sollen 23 Prozent mehr Bluray- Player und ~-Rekorder umgesetzt werden. Zudem steht die nächste Konsolen-Generation vor der Tür. Die neuen Ausgaben von Playstation und Xbox, die beide gerüchteweise in 2013 erscheinen, werden beträchtliche Fähigkeiten in Sachen Vernetzung mitbringen.

Verdrängt Internet über den Flachbildschirm herkömmliche Fernsehprogramme?

Die Flachbildschirme mit aktivem Internetzugang werden von drei Vierteln ihrer Benutzer regelmäßig online genutzt. Die bevorzugt abgerufenen Inhalte drehen sich rund um das Thema Musik. Kostenlose Angebote wie personalisiertes Musikfernsehen, Internetradio oder Streamingdienste sind gefragt. Dabei wird der Weg ins Internet immer öfter eine Alternative zum linearen Fernsehprogramm. Illek erklärt: „Ist das aktuelle TV-Programm uninteressant, kann damit auf eine riesige Anzahl von Internet-Angeboten zugegriffen werden.“

Quelle: BITKOM
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