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Jun 09 2016

 von: Bastian_Albrecht

Nun ist es also raus. Die DFL hat eben die Rechtevergabe für die Bundesliga-Saison ab 2017/18 bekannt gegeben. Während in den vergangenen Jahren der Pay-TV-Sender Sky fast das alleinige Sagen hatte, so wird sich für die kommenden vier Jahre einiges ändern. Wir fassen für Sie zusammen was sich konkret geändert hat

Wer überträgt welche Spiele?

Sky hat nicht mehr das Monopol für die Live-Übertragung aller Bundesliga-Spiele. Trotzdem bleibt der Pay-TV-Sender der Chef in Sachen Bundesliga. Insgesamt 36 Konferenzen für Bundesliga-Samstage sowie Dienstag und Mittwoch in englischen Wochen, 30 Bundesliga-Spiele jeweils am Samstag (18.30), 60 Bundesliga-Spiele jeweils am Sonntag (15.30 und 18.00) und dazu noch fast alle Partien der zweiten Bundesliga konnte sich der Sender sichern. Der Rest geht an Eurosport und ein Teil an das ZDF.

Eurosport und ZDF

Eurosport bekommt insgesamt 43 Bundesliga-Spiele jeweils Freitag (20:30 Uhr), Sonntags (13:30 Uhr) oder Montags (20:30 Uhr). Enthalten sind dabei auch der Supercup und die Relegation zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie 2. und 3. Bundesliga. Das ZDF bekommt vier Bundesligaspiele und den Supercup. Mit der verkündeten Rechtevergabe ist die bereits angekündigte „No-Single-Buyer-Regel“ auch in Deutschland eingetreten.

DFL kassiert Rekorderlöse

Die Nachfrage an Übertragungsrechten für die Bundesliga steigt permanent. Bundesliga bedeutet gute Einschaltquoten. Dementsprechend teuer sind die aktuellen Lizenzen für die Übertragung der Spiele. Das wiederum bedeutet mehr Geld für die Vereinskassen der insgesamt 36 Bundesliga-Teams. Konkret fließen pro Jahr 1,159 Milliarden Euro in die Profi-Klubs. Das macht über die gesamten vier Jahre knapp 4,46 Milliarden Euro. Durch die internationale Vermarktung kann die jährliche Ausschüttung sogar bis auf 1,5 Milliarden-Euro steigen.

Bundesliga steht hoch im Kurs

Die Bundesliga wird immer beliebter. Dies belegt die Tatsache, wie stark die TV-Rechte umworben werden. Die Zuschauer können auch zukünftig Spitzenfußball auf den etablierten Sendern sehen. Die nationalen Rechte sind damit um 85 Prozent im Wert gestiegen. Nun liegt es auch ein Stück weit in der Hand der Vereine das Geld sinnvoll zu investieren. Blickt man nach England, so muss man feststellen, dass trotz der enormen Steigerung, die TV-Gelder immer noch deutlich höher sind.

 

Quelle: sport1

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Update: 9. Juni 2016

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