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Jul 13 2009


Im Jahr 2008 hat sich die Anzahl der IPTV-Kunden weltweit verdoppelt auf 26 Mio. Nach neusten Prognosen, soll bis 2013 diese Zahl bis auf 155 Mio. anschwellen.

Wirtschaftskrise trifft auch IPTV

Das geht aus dem aktuellen „IPTV and switched digital Video Equipment, Service and Providers“ Report hervor. Herausgegeben wird der Report quartalsweise von dem Kommunikations-Marktforschungsunternehmen Infonetics Research. Trotz einer Verdopplung der weltweiten IPTV-Abonnenten wurde aber auch festgestellt, das Service Provider und Kabelbetreiber ihre Ausgaben für IPTV-Equipment runtergeschraubt haben, was den weltweiten Absatz sogar zeitweise um 11% bis auf 1 Milliarde US Dollar herabgesenkt hat. Gründe dafür sieht Infonetics Research hauptsächlich in den momentan schlechten Marktbedingungen und der Verlangsamung der Markteinführung des VDSL-IPTV Service des amerikanischen Telekommunikationsriesen AT&T. Nur in Zentral- und Lateinamerika sei ein Anwachsen des IPTV-Segments zu verzeichnen.

Markt erholt sich in den nächsten 4 Jahren

Trotzdem seien aber im Vergleich zum Vorjahr weltweit alle Anbieter von IPTV-Equipment mit ihren Einkünften noch in den schwarzen Zahlen. Für den gesamten Markt wird über die nächsten 4 Quartale sogar wieder ein gesundes Wachstum erwartet. Bis 2013 soll dann die globale IPTV-Kunden-Anzahl (ohne mobile-IPTV) auf 155 Millionen ansteigen, was den Telekommunikationsunternehmen dann weltweit 56 Milliarden US Dollar einbringen soll. Zwischen 2008 und 2013 wird auch ein jährlicher Anstieg bei den Einkünften für IP-Set-Top-Boxen um jeweils durchschnittlich 14% vorausgesagt.

VoD entwickelt sich zu „Everything on Demand“

In einem weiteren Punkt der Studie wird beschrieben, dass sich Video-on-Demand (Video auf Abruf) Server sehr schnell von festen, zentralisierten Einheiten die mit einem Haupt-Speicher verbunden sind, zu billigeren flash-basierten Speichern in flexiblen Architekturen entwickeln. Jeff Heynen, leitender Analytiker für Breitband und Video bei Infonetics Research stellte fest, dass Video on Demand immer mehr zu „everything-on-demand“, also „Alles auf Abruf“ wird. Die Server Kapazitäten werden immer größer. Dadurch können nicht nur HD-Video, sondern auch Netzwerkdienste oder Dienste wie der digitale Videorekorder angeboten werden. Diese Veränderungen sollen bis 2013 zu einer Verdreifachung der Einkünfte bei VoD führen, so Heynes.

Weiterführendes

» IPTV Anbieter Übersicht
» IPTV Verfügbarkeit
» Video on Demand Anbieter

 


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Update: 13. Juli 2009

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Eine Meinung zu “Bis 2013 weltweit 155 Mio. IPTV Kunden”

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