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Jan 19 2017

 von: Bastian_Albrecht

Video on Demand boomt wie ne zuvor. Dies belegen auch die aktuellen Umsatz-Prognosen für Deutschland. Auf knapp eine Milliarde Euro wird der Umsatz im Jahr 2017 geschätzt. Damit wächst der Umsatz nun schon seit Jahren stabil und macht vermutlich auch vor der Milliardengrenze keinen Halt. Die aktuellen Entwicklungen gehen mit den veränderten Fernsehgewohnheiten der Zuschauer konform.

Umsatzverteilung

Blickt man auf die Verteilung der Umsätze, so muss man zwischen zwei Einnahmequellen differenzieren – so eine Einschätzung der Bitkom auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS Markit*. Angeführt wird das Feld dabei ganz klar von den kostenpflichtigen VoD-Diensten. Diese erzielen ein Anteil von 511 Millionen und damit mehr als die Hälfte vom Gesamtvolumen (945 Mio. Euro geschätzt). Hierbei geht es in erster Linie um Portale, welche eine fixe Gebühr für beinahe unbegrenzten Video-Konsum erheben (Netflix, Amazon Prime Instant Video). Der restliche Anteil wird durch werbefinanzierte Dienste wie Youtube oder MyVideo aber auch über soziale Netzwerke wie Facebook erwirtschaftet.

7 Jahre Wachstum in Folge

Blickt man auf die Anfänge von Video on Demand zurück, so muss man ein stetiges Umsatzwachstum vermerken. Seit 7 Jahren in Folge, steigt dieser nun schon an. Und ein Ende ist hier noch lange nicht in Sicht, da sich das Konsumverhalten immer weiter in Richtung Video-Stream verschiebt. Immer mehr Menschen wollen flexibel entscheiden, wann sie welchen Content sehen möchten. Das klassische Fernsehen rückt somit immer weiter in den Hintergrund.

Wer nutzt alles Video on Demand

Laut einer Umfrage der Bitkom, verteilt sich die Nutzung von On-Demand-Inhalten durch alle Altersgruppen. Hierbei schauen 77 Prozent der Jugendlichen ab 14 Jahren bereits Inhalte über Streams. Bei den 14-29-jährigen Internetnutzern konsumieren sogar 88 Prozent regelmäßig Video-Inhalte aus dem Netz. Nur zwischen 30-49 Jahren liegt der Anteil mit 90 Prozent noch höher. Erstaunlich ist, dass sogar bei den Internetnutzern über 65 Jahren mittlerweile 36 Prozent auf Streaming-Dienste zurückgreifen. Die Unabhängigkeit von Sendezeiten spiegelt sich in allen Altersstrukturen wieder und verkompliziert die Überlebenschancen des klassischen Fernsehens.

 


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