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14. 01. 2013

Wie scharf muss das Fernsehbild sein? Ist eine Annäherung an Kinoauflösung sinnvoll, wenn der Fernseher zumeist hunderte Male kleiner ist als die Kinoleinwand? Fragen, die sich wohl nicht endgültig beantworten lassen. Letztendlich werden wohl die Zuschauer entscheiden müssen. Um der Industrie die Möglichkeit zu geben Ultra-Hochauflösende Inhalte zu testen, hat der Satellitenbetreiber Eutelsat dieser Tage einen 4K-Kanal gestartet.

Noch mehr Pixel von Eutelsat

Vor einigen wenigen Jahren noch sorgten HDTV-Testkanäle für Aufregung. Viele wollten sich die deutlich höhere Auflösung als sie der damalige PAL-Standard bot, nicht entgehen lassen. Doch das ist inzwischen kalter Kaffee. Ultra-High-Definition-Television – kurz UHDTV ist das Zauberwort und die nächste Entwicklungsstufe. So hätte es zumindest die Elektronikindustrie gerne. Welches bessere Argument für einen neuen Fernseher gäbe es denn, als eine deutlich höhere Auflösung? Eutelsat gibt der Medien- und Heimelektronikindustrie nun die Möglichkeit, Erfahrungen mit dem neuen Format zu sammeln. Dazu läuft seit vergangener Woche ein neuer UHDTV-Testkanal des Satellitenbetreibers.

Vierfache HD-Auflösung

Da Begriffe wie HD- und UHDTV recht schwammig sind und mehrere Formate vereinen, gibt es noch eine zweite Skala. Hier spielen die Pixel pro Zeile die entscheidende Rolle. In diesem Falle geht es um etwa 4.000 Pixel pro Zeile, kurz 4K. Zum Vergleich: Die große HD-Auflösung bietet etwa 2.000 Pixel pro Zeile und wird mit 2K bezeichnet. Im Kino wird zumeist mit etwa 8K-Auflösung gearbeitet, da dort aber oft noch analoger Film verwendet wird, handelt es sich nur um Näherungswerte. Zusammen mit dem entsprechenden Mehr an Bildzeilen bietet 4K also die vierfache HD-Auflösung.

Wer beherrscht diese Datenmengen?

Eutelsat überträgt den neuen Kanal mit 50 Vollbildern pro Sekunde MPEG4-codiert. Dabei entstehen erhebliche Datenmengen, weswegen der Satellitenbetreiber mit 40 Mbit/s in vier Quad HD-Strömen nutzt. Damit ist UHDTV sicher noch nicht ausreichend rentabel, als das sich eine Markteinführung lohnen würde. Schließlich hadern viele große TV-Sender noch immer mit den Kosten der HD-Verbreitung und versuchen per „HD+“ Gebühren bei den Zuschauern einzutreiben. Doch schließlich hat sich auch HD durchgesetzt. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Fortschritt in Sachen Fernseh-Auflösung entwickelt. Eutelsat Commercial Director Jean-François Leprince-Ringuet gibt sich jedenfalls als überzeugter 4K-Fan: „Mit diesem neuen Schritt in Richtung 4K setzt Eutelsat sein seit langem bestehendes Engagement für das Erreichen neuer Meilensteine der TV-Übertragung fort“.

Quelle: Eutelsat
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