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Jan 03 2013

 von: FxS

Aktuelle Studienergebnisse legen den Herstellern von Flachbildschirmen nahe, sich wieder mehr auf die Kernkompetenz der Fernsehgeräte zu konzentrieren. Die optimale Darstellung von Videoinhalten. Es scheint nicht recht zu gelingen, aus dem Smart-TV ein Multifunktionsgerät zu machen. Doch woran liegt das?

 

Eine Erkenntnis gilt als gesichert. Die Verbraucher wollen Inhalte per Breitband beziehen. IPTV über einen Verbund an Geräten (TV, Tablet, Smartphone, Notebook und mehr) ist die Zukunft. Doch kann diese Verbindung, neben der Übertragung von TV- und Video-Diensten, noch weitere Leistungen sinnvoll anbieten? Die NPD Group hat den derzeitigen Umgang mit smartem Fernsehen in der Studie Connected Intelligence Application & Convergence untersucht. Darin wird klar, dass es dem Flachbildschirm nicht gelungen ist, die fernsehzentrierten Grenzen zu durchbrechen. Eine bestehende Internetverbindung wird primär für den Videokonsum benutzt.

Der Fernseher unterliegt beim Internetzugriff einem starken Wettbewerb

Von zehn Verbrauchern, die einen Smart-TV besitzen, nutzen sechs Vebraucher Videoinhalte, wie sie von Video-on-Demand (VoD) bereitgestellt werden. Die Nachfrage nach einer großen Auswahl an Anwendungsmöglichkeiten hält sich in Grenzen. Stattdessen wird mehr Wert auf die Interaktionsmöglichkeiten mit dem TV gelegt. Smart-TVs, Videokonsolen, Bluray-Player und andere vernetzte Geräte, offerieren eine Auswahl an Diensten. Von Facebook und Twitter, bis zum Browser, wird einiges geboten. Doch der große Anklang auf der Seite der Kunden bleibt aus. PC, Tablet, Smartphone und Co, sind für diese Anwendungen einfach besser geeignet. Auf dem Fernseher gelang es lediglich Streamingdiensten für Musik, neben den Videoabrufen, signifikante Nutzungsanteile zu erreichen.

Bessere Bedienung, statt mehr Auswahl, die Lösung?

Für die Gerätehersteller hat diese Entwicklung gute und schlechte Aspekte. Der Fernseher bleibt die zentrale Anlaufstelle für den heimischen TV-Genuss und wird durch optionale Pay-TV Angebote inhaltlich aufgewertet. Es gelingt nur schwer, den Flachbildschirm mit attraktiven zusätzlichen Anwendungen auszustatten. Weiterhin kommt Konkurrenz durch multimediale Geräte wie die Xbox hinzu. Microsoft plant hier über 40 zusätzliche TV-Apps über das Xbox Live Abo zu veröffentlichen. Die bereits bestehende Auswahl an Features überfordert den Kunden zunehmend, darum konzentriert er sich auf möglichst einfach zugängliche Dienste. Hierin liegt auch die große Chance für die TV-Hersteller. Eine Vereinfachung der Bedienung, eine intelligente Navigation, eine smarte Steuerung des Fernsehgerätes, motiviert die Nutzer, auch über den Videobereich hinaus das Potential ihrer Geräte zu erkunden.

 

Quelle: NPD Group

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Update: 3. Januar 2013

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