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Nov 17 2014

 von: Maximilian Müller

Der Berliner Netzbetreiber Media Broadcast testet derzeit den neuen Übertragungsstandard DVB-T2-Standard. In einem Pilotprojekt läuft der Übertragungsstandard über die beiden Sendestationen Alexanderplatz und Schäferberg und verspricht Zukunftsweisendes.

Pilotversuch zum Nachfolgestandard

Ulf Heggenberger, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Media Broadcast, sagt: „Mit dem Pilotversuch zeigen wir, was DVB-T2 in Kombination mit HEVC kann. Es freut uns sehr, dass sich so viele namhafte Marktteilnehmer an diesem Test beteiligen, denn so können wir die Übertragung von HD-Inhalten über modernste Übertragungstechnologien hin zu modernen TV-Geräten und Set Top Boxen unter Realbedingungen testen. Darüber hinaus zeigt diese breite Unterstützung vor allem auch, dass die Rundfunkbranche DVB-T2 wirklich will und den Umstieg auf den Nachfolgestandard geschlossen vorantreibt.“

Hohe Zustimmung in der Branche

Innerhalb des Probebetriebs sollen sämtliche relevanten Elemente der Systemkette vom Sender bishin zum Endkunden getestet werden. Unterstützt wird das Pilotprojekt von den Branchenmitgliedern ARD, ZDF, der Mediengruppe RTL, ProSiebenSat.1, ARTE, Samsung, Sony, LG Electronics, Panasonic, Philips, Loewe, Humax, TechniSat, Rohde & Schwarz, Sagemcom, Funke und Broadcom. Somit stößt der Testbetrieb auf die breite Zustimmung der Branche. Man ist sich sicher, dass sich DVB-T2 auf lange Sicht hin durchsetzen wird.

Die Zukunft spricht HEVC

Wichtig im 18 monatigen Testbetrieb ist vor allem auch der Probelauf des neuen HEVC/H.265-Kompressionsstandards. Mit HEVC wird es zukünftig möglich sein, zur Verfügung stehende Frequenzen wesentlich effizienter zu nutzen als bisher. So können hochauflösende Inhalte (HDTV) schneller und besser übertragen und größer werdende Datenströme bewältigt werden. Eine Etablierung soll bis ins Jahr 2016 durchgeführt werden. Dann soll die volle Verfügbarkeit auf möglichen Endgeräten sichergestellt sein.

High-Definition flächendeckend

Das Sendeprojekt hat hauptsächlich den stationären und portablen Indoor-Empfang zum Ziel. Denn hier gibt es die meisten Endkunden. Künftige Datenraten bewegen sich zwischen 18 und 28 Mbit/s im Multiplex. Das bedeutet High-Definition auf allen Endgeräten. Geplant, so Media Broadcast, seien Programmangebote mit und ohne Signalschutz sowie die Übertragung des Hybrid-TV Angebotes „multithek“ des Unternehmens.

 

Quelle: Media Broadcast

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Update: 17. November 2014

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2 Kommentare zu “Berlin: Media Broadcast testet DVB-T2”

  1. M. Gleim sagt:

    Gibt es denn schon Erfahrungen (wohne nicht in Berlin) mit der Qualität und der Empfangbarkeit mit TV-Geräten, die DVBT2 und HEVC schon heute beherrschen? Zumindest LG hat ja einige Geräte, die lt. Amazon Bewertungen schon reichlich verkauft werden und nebenbei ja auch recht gut bewertet werden. Auch Samsung vertreibt ja mindestens 1 Gerät, da DVB-T2 und HEVC beherrscht. Denkbar wäre es ja auch, dass die verwendetet HEVC – Kodierung vom Gerät nicht erkannt wird oder mangels unterstützter Parameter keinen Empfang erlaubt.

  2. admin sagt:

    Hallo
    nein, Erfahrungen gibt es noch nicht, auch wenn bereits DVB-T2 Geräte auf dem Markt sind. Denn die Ausstrahlung von DVB-T2 erfolgt erst 2017-2018.
    Deswegen auch der Testbetrieb in Berlin.

    Das IPTV-Anbieter Team




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