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09. 07. 2014

Während Ultra HD in Frankreich erstmals auf den Eifelturm trifft, wurden neue Spezifikationen für TV-Geräte verabschiedet, damit sie das Label „Ultra HD“ tragen zu können. Auch die Übertragung im Rundfunk wurde neu spezifiziert.

Spezifikationen für TV-Geräte

Für TV-Geräte gibt es nun erstmals eine einheitliche Definition für Ultra HD. Die Consumer Electronics Association (CEA) hat Ende Juni Richtlinien verabschiedet, die Voraussetzung für das Tragen des Labels „Ultra HD“ bei TV-Geräten sind und die bisherigen Richtlinien zeitgemäß erweitern. Neben der Auflösung von mindestens 3840 x 2160 Pixeln (4K) und einem Seitenverhältnis von 16:9 oder breiter ist die Wiedergabe von Bewegtbildinhalten mit 24, 30 und 50 Bildern pro Sekunde via HDMI. Der Codec HEVC ist zudem ebenso unabdingbar. Als Verschlüsselungsstandard muss HDCP 2.2 oder eine vergleichbare Technologie um Einsatz kommen.

Übertragungs-Grundlage

Für die Übertragung von Ultra HD sind Anfang Juli ebenfalls Spezifikationen verabschiedet werden. Das DVB-Konsortium veröffentlichte eine erste Version seiner Rahmenbedingung für die Übertagung von Ultra HD im Rundfunk. Neben der Auflösung von 2160p und einer Bildwiederholungsrate von bis zu 60 Hz enthält die Spezifikation den Kompressionsstandard HEVC in der Spezifikation 10. Für einen höheren Bildkontrast wurde zudem auch die Bit-Tiefe pro Pixel von acht auf zehn Bit erhöht. Während HD noch 16,78 Millionen Farben darstellen konnte, sind es beim Ultra-HD-Standard nun 1,07 Milliarden Farbtöne. Der Phase 1 für Ultra HD mit 4K-Auflösung soll Phase 2 folgen, die unter anderem noch höhere Bitraten unterstützen soll. Das DVB-Konsortium hat die Spezifikationen zur Standardisierung an das European Telecomunications Standards Institute (ETSI) weitergegeben.

Ultra HD am Eifelturm

In Frankreich hat unterdessen der erste vollständige Ultra-HD-Testlauf des Landes begonnen. Durchgeführt von NRJ Hits, wird die komplette Sendekette mit 4K-Technik abgewickelt. Die Ausstrahlung erfolgt dabei über den terrestrischen Standard DVB-T2. Dabei kommen offenbar auch die Antennen im Eifelturm zum Einsatz. NRJ Hits ist Frankreichs führender Musiksender.

Absatz steigt rasant

Die Aussichten für eine schnelle Verbreitung von Ultra HD scheinen unterdessen weiterhin rosig. Einer aktuellen Prognose der Marktforscher von Digitimes Research könnten nach den 1,5 Millionen verkauften 4K-Fernsehern aus 2013 bis 2017 bereits 68 Millionen Geräte werden. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate läge damit bei 160 Prozent. Weiterhin gehen die Marktforscher davon aus, dass 2017 bereits jedes dritte TV-Gerät, das über die Ladentheke geht, ein Ultra-HD-TV ist.

 

Quelle: CEA, DVB-Konsortium, Digitimes Research
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