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Okt 21 2011

 von: MaDi

Für Fernsehen über die 17,98 Euro für die GEZ hinaus Geld zu bezahlen, erfreut sich in Deutschland keiner allzu großen Beliebtheit. Dementsprechend schwer tun sich beispielsweise Pay-TV-Anbieter seit jeher auf dem deutschen Markt. Glaubt man einer Prognose soll sich das – wenn auch langsam – ändern: Bald soll jeder fünfte Deutsche für Fernsehen bezahlen.

Bereitschaft zum Zahlen wächst behutsam

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise machte auch vor Fernsehmachern nicht halt. Auch die Abwanderung der Werbekunden in den Online-Bereich macht jenen Sorgen. Und so rücken Bezahlmodelle immer wieder in den Fokus der Medienunternehmen. Doch diese tun sich seit jeher schwer – eindrucksvoll zu begutachten am Bezahlsender Sky, welche sich auch seit Gründung als Premiere mehr „durchwurschtelt“ als unternehmerisch erfolgreich am Markt ist. Doch das soll sich nun ändern, wenn auch ausgesprochen behutsam, so die Prognose des Strategieberaters Solon, vorgestellt auf den Medientagen München, die derzeit stattfinden. „Wir erwarten, dass 2013 circa 20 Prozent aller deutschen Haushalte irgendeine Form von kostenpflichtigem TV-Angebot nutzen werden“, erläutert Geschäftsführer Henning Röper. Die wäre ein Plus von acht Prozent gegenüber 2010.

Deutschland kein Pay-TV-Land, oder doch?

Seit jeher gelte das Dogma, dass Deutschland einfach kein Pay-TV-Land sei, erläutert Solon. Schließlich sind die Free-TV-Angebote einfach zu gut, so die allgemeine Lehrmeinung. Doch der Markt hat sich gewandelt, und die Deutsche Telekom hat bewiesen, dass man mit IPTV inzwischen weit mehr als drei Millionen Abonnenten binden kann. Auch Sky kann inzwischen Zuwächse verzeichnen, und Satellitenbetreiber SES Astra hat es geschafft über das „Hintertürchen“ der Servicegebühr 50 Euro pro Jahr von seinen Nutzern einzufordern, ohne sich selbst als Pay-TV-Angebot bezeichnen zu wollen. Ob diese Entwicklung so weiter geht, bleibt Abzuwarten. Solon-Geschäftsführer Röper sieht jedenfalls einen wichtigen Faktor für Wachstum wie so oft in Sportrechten. Die Bundesliga soll es also wieder einmal richten.

Quelle: Solon

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Update: 21. Oktober 2011

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