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Mrz 19 2015

 von: Bastian_Albrecht

Erst Jahre nach der Einführung der zweiten Generation von DVB-T, wird über die konkrete Verbreitung des neuen Standards entschieden. Den Zuschlag erhält dabei Europas größter Anbieter der Rundfunk- und Medienbranche, die Media Broadcast GmbH. Diese hatten bereits im vergangenen Jahr erste Tests mit dem neuen Standard in einem Pilotprojekt durchgeführt.

Verbreitung ab dem ersten Quartal 2017

Zielstellung bei der Verbreitung des neuen Standards ist, dass ab 2017 die ersten privaten Angebote über die neue Plattform angeboten werden. In den Ballungsräumen werden private Programme in verschlüsselter und unverschlüsselter Form (Regionalprogramme) erwartet. Der gesamte Umstellungsprozess zieht sich, wie das bei neuen Standards der Regelfall ist, über mehrere Jahre und soll 2019 abgeschlossen sein. Eine Pilotphase startet ab Mai 2016. Parallel sollen hier auch die Angebote von ARD und ZDF nach und nach umgestellt werden.

Wieder einmal neue Hardware

Wie so oft bei neuen Standards, ist auch bei der Umstellung auf DVB-T2 neue Technologie auf Seiten der Verbraucher nötig. Die ersten Fernseher und Set-Top-Boxen mit HEVC und DVB-T2 sind bereits jetzt auf dem Markt verfügbar. Allerdings raten Experten, mit dem Kauf der Geräte noch zu warten.

Umstieg wird verbraucherfreundlich

Dies ist jedenfalls die Zielstellung bei dem Treffen von Medienanstalten sowie den privaten und öffentlich-rechtlichen Programmveranstaltern. Auch die Endgeräteindustrie soll dabei miteinbezogen werden, um eben einen solchen verbraucherfreundlichen Umstieg zu gewährleisten.

Freiwerdende Frequenzen für Internet

Der Vorsitzende der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten, Dr. Jürgen Brautmeier, sieht den wesentlichen Vorteil von DVB-T2 in der Tatsache, dass damit auch über Antenne Fernsehprogramme in HD-Qualität empfangen werden können. Hierbei müsse endlich ein diskriminierungsfreier und chancengleicher Zugang ermöglicht werden. Um den Zeitplan einhalten zu können, muss von Seiten der Bundesnetzagentur das Frequenzumstellungskonzept vollzogen werden. Der Umstieg auf DVB-T2 bildet hier die Voraussetzung dafür, dass die freiwerdenden Frequenzen zeitnah für breitbandige Internetverbindungen über Mobilfunk genutzt werden können.

 

Quelle: Die Medienanstalten

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Update: 19. März 2015

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