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Dez 21 2017

 von: Bastian_Albrecht

Kein Markt ist aktuell so begehrt und umstritten wie der Video-on-Demand-Markt. Mittelfristig werden Konsumenten nicht mehr an Streaming-Anbietern vorbeikommen. Während Amazon und Netflix ihre Vormachtstellung weiter ausbauen, fällt es vor allem kleineren Anbietern schwer, neue Kunden zu gewinnen. 2018 könnte in der Hinsicht ein richtungsweisendes Jahr werden.

Amazon und Netflix ohne Konkurrenz

Zu weit abgeschlagen erscheinen die anderen Streaming-Anbieter, im Vergleich zu den beiden großen Playern am Markt. Diese beiden machen ihre Hausaufgaben und bieten das, wonach es den Kunden beliebt. Einmal eine solche Markposition erklommen, wird es schwer, diese beiden wieder vom Thron zu werfen. Kleinere Anbieter versuchen fehlenden Content durch Technologie auszugleichen, aber auch das funktioniert nur begrenzt. Maxdome versucht alles, um als nationaler Player Schritt zu halten, aber bisher mit mäßigem Erfolg. Sky hat den Vorteil, dass sie mit „The Walking Dead“ oder „Game of Thrones“ gängige Serien anbieten können.

Deutscher Content 2017 sehr beliebt

Deutsche Eigenproduktionen haben es mittlerweile auf alle gängigen Streamingplattformen geschafft. Amazon baut dabei auf Schweighofers Serie „You are wanted“, während Netflix die Eigenproduktin „Dark“ im Angebot hat. Sky richtet die Augen auf „Babylon Berlin“ und bei Maxdome gibt es „Jerks“ auf die Augen. Deutscher Content ist durchaus gefragt, allerdings ist hier noch sehr viel Luft nach oben. 2018 könnte auch für diesen Bereich ein richtungsweisendes Jahr werden.

Amazon und Netflix ziehen die Preise an

Netflix will 2018 ca. 8 Milliarden Dollar in neuen Content investieren. Die Hälfte aller Inhalte sollen bis Ende 2018 Eigenproduktionen sein. Amazon fährt einen ähnlichen Weg. Mit den Rechten an der Serienverfilmung von „Herr der Ringe“ und die Etablierung der Amazon Channels, hat der Konzern eine wasserdichte Strategie. Mithilfe der Produktion des neuen „Game of Thrones“, könnten dann auch endgültig die US-Abonnenten überzeugt werden. Die beiden großen Player machen es der Konkurrenz nicht einfach und sind in der Lage, ihre Preise anzuziehen, weil sie für entsprechenden Mehrwert sorgen.

 

Quelle: Goldmedia Trendmonitor 2018

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Update: 21. Dezember 2017

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