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Feb 09 2012

 von: hjv

Während des zweiten Tages der „Multi-Screen TV 2012“ stand heute eine Podiumsdiskussion auf dem Programm. Prominente Vertreter der Branche, darunter auch Christian Witt von Google TV, debattierten über die Trends der Zukunft.

Die Teilnehmer

Unter der Leitung von Claus Sattler (Goldmedia Innovation) wurde das Diskussionspodium im Rahmen der „Multi-Screen TV 2012“ heute Vormittag eröffnet. Zur Diskussion geladen waren Christopher W. Richardson (KIT Digital), Alessandro Petazzi (Oncubed.tv), Alberto Horta (Discovery) und Christian Witt (Google TV). Schwerpunkt der Diskussion waren zukünftige Trends der Multiscreen-Industrie.

 

Komplexere Konzepte – für eine einfachere Bedienung

Nach einer kurzen Einleitung von Gesprächsführer Claus Sattler, der in den Raum fragte, ob der TV-Bildschirm wirklich der richtige Ort für Apps sei, erklärte Googles Christian Witt kurz das Prinzip von Google TV. Die Android-Plattform für TV-Geräte wird, ähnlich der für Smartphones, für Gerätehersteller lizenziert. „Wir suchen keinen Content aus, wie liefern nur die Plattform“, fasste Witt das Prinzip von Google TV zusammen. Christopher Richardson verwies im Anschluss auf eine Lücke in den bisherigen Konzepten. So sei es zwar in vielen Systemen möglich, von Tablet zu TV zu kommunizieren. Komplexere Kommunikationsmöglichkeiten würden bisher jedoch kaum existieren. Er verdeutlichte dies am Beispiel eines Haushaltes, in dem es zwei Fernsehgeräte und zwei Tablets gibt: Zwar könne mit jedem Tablet ein TV verbunden werden, diese vier Geräte untereinander zu vernetzen sei aber bisher nicht möglich.

Kein Patentrezept

Richardson beendete seine Ausführung optimistisch, denn dank der offenen Struktur von Google TV werde es seiner Meinung nach wohl bald Apps geben, die die von ihm angesprochenen Probleme lösen könnten. Alberto Horta von Discovery wies danach auf ein weiteres Problem hin, das vor allem den Vertrieb von Inhalten betrifft. So sind die Märkte der verschiedenen Länder (vor allem in Europa) ganz verschieden strukturiert. Aus diesem Grund könne es kein allgemeines Patentrezept für den Vertrieb von Inhalten geben. Die Modelle des Vertriebs von Videoinhalten verändern sich stetig. Laut Horta liege das Hauptaugenmerk von Discovery bei diesen Veränderungen auf dem Erleben der Inhalte für den Kunden.

Intelligenter EPG

Alessandro Petazzi sprach im weiteren Gesprächsverlauf den Bedienkomfort von Suchfunktionen an: „Wir sollten in Zukunft keine Services mehr anbieten, um Inhalte zu suchen. Die für den Konsumenten interessanten Inhalte müssen ihm intelligent vorgeschlagen werden.“ Die Antwort von Christian Witt darauf kam postwendend. Demnach werden solche Funktionen in Zukunft ein großes Tool für Google TV werden. Damit schloss er auch wieder den Kreis zur Eingangsfrage von Claus Sattler nach dem richtigen Ort für Apps. Eine solche, intelligente EPG-Funktion könne Witt zufolge auch vorrangig auf einem zweiten Gerät wie Tablet oder Smartphone genutzt werden.

 

Quelle: „Multi-Screen TV 2012“ Event

 


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Update: 9. Februar 2012

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