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Feb 22 2014

 von: hjv

Bisher war Lovefilm das VoD-Angebot von Amazon n Deutschland. Schon Ende Februar wird sich das aber ändern, denn der Versandriese legt sein Video-on-Demand-Dienst mit Amazon Prime zusammen – und das zum Kampfpreis.

Lovefilm wird Prime Instant Video

Amazon wird in Deutschland dem 26. Februar über seine Premium-Dienst Amazon Prime auch Video-on-Demand anbieten. Dafür wird das Angebot von Lovefilm, das bisher als eigenständiger Abrufdienst existierte, in Amazon Prime eingegliedert – und unter dem Titel Prime Instant Video laufen. Damit wird die Trennung der beiden VoD-Angebote ganz nach US-Vorbild aufgehoben. Beim neuen Prime-Angebot können Kunden können unbegrenzt auf derzeit über 12.000 Filme und Serienepisoden zugreifen. Zusätzlich stehen bei Prime der bereits bekannte Zugang zur Kindle-Leihbücherei für eBooks (mit über 500.000 Titeln) und der Gratis-Lieferservice für zahlreiche Amazon-Artikel am nächsten Tag bereit.

Kampfreis

Mit der Bündelung der Angebote gibt sich Amazon nicht nur als multifunktionaler Premium-Dienst, sondern macht auch eine klare Ansage in Richtung der Wettbewerber im deutschen VoD-Markt. Das neue Prime-Modell wird in Deutschland zu Kampfreisen vertreiben, die andere Anbieter wie Watchever oder Maxdome nicht kalt lassen dürfte. Der Prime-Service wird zum jährlichen Preis von 49 Euro angeboten, was rund 4 Euro im Monat entspricht. Das ist billiger als Lovefilm bisher war (im Streaming-Paket 4,99 Euro) – und deutlich billiger als andere Anbieter, die sich zwischen acht und zehn Euro bewegen. Zudem ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis dank der weiteren Prime-Features besser geworden. Im Vergleich zur bisherigen Einzelbuchung der beiden Services, sparen Kunden nun über 50 Prozent. Wer noch vor dem 26. Februar als Neukunde Amazon Prime bucht, zahlt im ersten Jahr zudem nur 29 Euro. Gleiches gilt übrigens auch für Bestandskunden, deren Verlängerung vor dem Mai 2014 ansteht: Sie bezahlen im nächsten Abo-Zyklus ebenfalls noch 29 Euro.

Was zählt

Neben dem Preis zählen aber natürlich auch andere Werte wie Inhalt und Verfügbarkeit. Über 12.000 verfügbare Titel sollen dabei für sich sprechen – Amazon liefert mit Titeln wie „Breaking Bad“, „Men in Black 3“ oder „Star Trek: Into Darkness“ auch aktuelle Serien und Filme. Zudem widmen sich die Amazon Studios seit geraumer Zeit auch der Produktion von eigenen Serien. „Alpha House“ und das in Kürze erscheinende „Betas“ sollen die Zuschauer als exklusive Inhalte überzeugen, genauso wie zwei noch für dieses Jahr angekündigte Kinderserien. Zudem besteht die Chance, dass zukünftig die „Amazon Pilot Season“ aus den USA auch nach Deutschland kommt. Dabei produziert Amazon mehrere Serien-Piloten und lässt dann seine Zuschauer entscheiden, welche der Formate in Serie geschickt wird. Verfügbar sein wird Instant Video für Prime-Mitglieder auf vielen Endgeräten, wie dem Kindle Fire, dem iPad und dem iPhone sowie Konsolen wie der Xbox, PlayStation, Wii und Smart TVs aus dem Hause Samsung, Sony und LG.

Was bleibt?

Trotz der Änderungen wird auch einiges beim Alten bleiben. So kann der Post-Verleih von DVDs und Blu-rays über Lovefilm auch weiterhin genutzt werden. Es scheint jedoch fraglich, wie lange dieses Angebot noch aufrecht erhalten wird. Neben dem Abo von Amazon Prime für die Dauer von einem Jahr, soll Instant Video zudem auch auf monatlicher Basis als reines VoD-Angebot verfügbar sein. Der Preis liegt hierbei mit 7,99 Euro auf dem Level der Mitbewerber in Deutschland.

 

Quelle: Amazon

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Update: 22. Februar 2014

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