Disney+ stockt sein deutschsprachiges Programm massiv auf. Ab kommenden Mittwoch finden Abonnenten tausende Stunden ZDF-Content auf der Streaming-Plattform.
Umfangreiche Lizenzvereinbarung bringt Serienklassiker
Der neue Deal zwischen Disney+ und ZDF Studios vervielfacht das bisherige Angebot deutscher Produktionen erheblich. Bis Jahresende wächst die Sammlung auf über 3.000 Serienfolgen und Filme an. Bereits seit 2021 kooperieren beide Unternehmen – bisher jedoch in kleinerem Rahmen.
Unter dem Label „ZDF Filme und Serien“ startet die kuratierte Auswahl diese Woche. Krimifans dürfen sich freuen: Die beliebte „SOKO“-Reihe kommt mit 149 Episoden dazu. Weitere Highlights umfassen „München Mord“, „Nord Nord Mord“ sowie „Marie Brand“. Auch Dauerbrenner wie „Der Alte“, „Wilsberg“ und „Ein Starkes Team“ bereichern das Portfolio.
Familienformate ergänzen die Krimi-Auswahl sinnvoll. „Der Bergdoktor“ und „Die Bergretter“ waren bereits verfügbar – nun folgen weitere beliebte Produktionen. „Die purpurnen Flüsse“ sowie „Der Kriminalist“ runden das vielfältige Angebot ab.
Neue Staffeln folgen zeitnah nach TV-Ausstrahlung
Besonders interessant: Künftige Staffeln ausgewählter ZDF-Serien erscheinen nur wenige Monate nach der linearen Erstausstrahlung bei Disney+. Diese Strategie verkürzt Wartezeiten für Streaming-Nutzer erheblich.
Karl Holmes, General Manager Disney+ EMEA, bezeichnet die mehrjährige Vereinbarung als „klares Bekenntnis zu lokalem Content“. Die Partnerschaft ergänzt bereits vorhandene Disney+-Originals wie „Deutsches Haus“ oder „Sam – Ein Sachse“ perfekt.
ZDF Studios verfolgt ähnliche Distributionsstrategien bereits mit anderen Anbietern. Magenta TV und Joyn schlossen vergleichbare Deals ab. Für Disney+-Abonnenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet dies deutlich mehr Auswahl bei deutschsprachigen Inhalten.
Die Expansion zeigt Disney+‘ Fokus auf regionale Märkte. Lokale Produktionen gewinnen zunehmend an Bedeutung gegenüber internationalen Blockbustern. Streaming-Anbieter erkennen: Heimische Inhalte binden Zuschauer langfristig stärker.
Weiterführendes
» Welche kostenlose Streaming-Anbieter gibt es?
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Quelle: dwdl.de
Bild im Artikel: © IPTV-Anbieter.info
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