DSL TV: Fernsehen über die DSL-Leitung

Was ist das, was bringt es und wer bietet das?


Immer öfter tauchen in den Medien und Werbeprospekten der DSL-Anbieter neue Begriffe wie "DSL TV", "DSL Fernsehen" oder IPTV" auf. Erfahren Sie hier, was es damit auf sich hat, was die neue Technik Ihnen bieten. Plus Details zu Anbietern und Kosten dieses Empfangsweges.

Was ist Fernsehen über (V)DSL?

Fernsehen per DSL - so gehts
Wann immer irgendwo die blumige Umschreibung "Fernsehen per DSL" oder "DSL TV" auftaucht, dann ist stets das sogenannte IPTV gemeint. Die Übertragung digitaler TV-Inhalte erfolgt dann mittels IP-Protokoll via Internet. Alle TV-Sender werden also vom IPTV-Anbieter für den Kunden digitalisiert und via Breitband-Leitung (z.B. VDSL) zum Endnutzer geleitet. Der IP-Receiver, ähnlich dem Receiver für SAT-TV, wandelt das Signal dann wieder zurück, in ein für den Fernseher nutzbares, analoges oder digitales TV-Signal. So gelangt das TV-Programm über die Datenautobahn in die Wohnzimmer deutscher IPTV-Kunden. Immerhin schon über 3.8 Millionen Haushalte sehen hierzulande so fern. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Denn mit der Verfügbarkeit schnellerer Breitbandzugänge, nimmt auch linear die Verfügbarkeit von DSL-TV zu.


Als Ausgabegerät wird natürlich Ihr ganz normaler Fernseher genutzt. In der Regel bemerkt der Anwender keinen Unterschied z.B. zum klassischen Kabel-TV. Die Vorzüge, die IPTV bietet, hingegen schon! Aktuell gibt es drei IPTV-Anbieter. Das technisch bisher ausgereifteste Produkt bietet die Deutsche Telekom mit "MagentaTV" in Verbindung mit den Magenta-Zuhause Internettarifen.

DSL bietet TV in höchster HD-Qualität und sogar in 3D

Die Zukunft liegt im DSL-Fernsehen

Fernsehen über die DSL-Leitung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber klassischen TV-Übertragungswegen. Immer mehr Kunden erkennen die Möglichkeiten. Weltweit nutzen bereits über 100 Millionen Kunden "DSL TV". Die Tendenz dürfte zudem in den kommenden Jahren weiter gleichbleibend nach oben weisen. Denn superschnelle Internetzugänge (wie z.B. per Glasfaser) sind, weltweit auf dem Vormarsch. Der Großteil entfällt dabei auf Europa. Experten sagten schon frühzeitig einen anhaltenden Boom voraus. Wir haben vor einigen Jahren mit einem Experten zum Thema gesprochen und laden Sie zu unserem Interview mit Gary Schulz, Gründer und Geschäftsführer der MRG Multimedia Research Group, ein.

Voraussetzungen für DSL-TV

Wie die Bezeichnung schon andeutet, ist ein DSL-Anschluss die Grundvoraussetzung. Dieser muss aber von der Leistungsfähigkeit bestimmten Mindeststandards genügen. Bei Vodafone liegt die minimale Datenrate im Bereich von ca. 10000 KBit/s. Die Telekom setzt dagegen auf noch höhere Anforderungen an den DSL-Speed. Ein Anschluss mit 16 MBit gilt hier als unterste Grenze. Bei 1und1 wird sogar VDSL mit wenigstens 25 MBit verlangt. Wir empfehlen statt DSL daher sogar VDSL mit 25.000 oder 50.000 KBit.

Voraussetzung Nummer 2 ist die „Providerhomogenität“. Das bedeutet, dass Breitband-Anschluss und IPTV vom selben Unternehmen in einem Tarif bezogen werden müssen. Eine Mischung ist nicht möglich. Alle genannten DSL-TV Anbieter haben aber günstige Komplettpakete für Internet mit Telefon und TV im Angebot. Solche All-in-One Kombinationen (Tripleplay) gibt’s schon für rund 35-40 € im Monat.


Bei mir ist kein schnelles DSL verfügbar ...

In diesem Fall bietet sich Magenta-TV via Satellit von der Deutschen Telekom an. Auch ohne schnelle DSL-Leitung, bietet diese Variante nahezu dieselben Funktionen wie das breitbandbasierte Original. Mit dem Unterschied, dass der TV-Empfang via SAT erfolgt, sofern über den Breitbandanschluss kein ausreichendes Signal gewonnen werden kann. Der Zugriff auf die Onlinevideothek oder dem EPG, geht nach wie vor über die Highspeed-Internetleitung. Nur dass hierfür weit geringere Datenraten (z.B. 6 MBit) ausreichen.




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