Magenta-TV Hardware

Welche Geräte brauch ich für IPTV von der Telekom?


Wer sich für ein Magenta-TV Komplettpaket (ehemals "Entertain") mit Internetzugang von der Deutschen Telekom entscheidet, benötigt essentiell zwei Hardware-Komponenten. Einmal die IPTV Set-Top-Box (Festplattenrekorder) und ein IPTV-fähiger Internet-Router. Längst nicht alle Router sind auch für IPTV geeignet, zudem muss das Gerät auch noch den gewählten Breitbandstandard unterstützen. Schließlich gibt es MagentaZuhause mit TV mittlerweile über fünf verschiedene Zugangs-Techniken, nämlich DSL, VDSL, VDSL-Vectoring, Hybrid und Glasfaser (FTTH). Wir zeigen, woraus Sie achten müssen.

Hardware Nummer 1: Der Router

Egal ob man sich für Magenta Zuhause mit oder ohne TV-Anschluss entscheidet – ein Router wird in jedem Fall benötigt. Das Gerät stellt praktisch die Verbindung zum Netz her und erfüllt weitere wichtige Aufgaben. Sie fungieren einerseits als Telefonanlage und als bringen auf Wunsch WLAN ins ganze Haus. Die Router der Telekom tragen allesamt die Bezeichnung „Speedport“. Doch welche Modelle sind nun richtig für mich?

Wer MagentaTV als Neukunde bestellt, braucht sich darüber keine Gedanken machen, da stets ein passender, aktueller Speedport im Bestellprozess hier auf www.telekom.de/magentatv (Onlinerabatte nutzen) angeboten wird. Aktuell werden übrigens nur der Speedport Smart 3, Speedport Pro (unsere Empfehlung) sowie der Speedport W295V angeboten. Für Hybridkunden dagegen der "Speedport Hybrid". Welche (älteren) Speedport-Modelle noch kompatibel zu IPTV sind, erfahren Sie hier.

Speedport Smart Telekom

Beispielbild Speedport Smart | Bild: VDSL-Tarifvergleich.de


Wichtig ist außerdem, dass die Hardware zur Breitbandtechnik passt. Wer z.B. bereits MagentaTV per DSL nutzt und auf das schnelle VDSL umsteigt, braucht meist einen neuen Router, da alte Modelle die neuen Standards oft noch nicht unterstützten. Gleiches gilt für VDSL per Vectoring/Supervectoring oder FTTH. Bei FTTH handelt es sich um glasfaserbasierte Breitbandtechniken mit Bandbreiten ab 250 MBit. Letzteres markiert aktuell die Maximalleistung von VDSL-Zugängen. Momentan bietet die Telekom Glasfaser-Tarife mit 500 oder 1000 MBit in ausgebauten Gebieten. Siehe Verfügbarkeitstest hier beim Anbieter.

Hardware Nummer 2: Der Receiver

Der IPTV-Receiver der Telekom bilden das Herzstück für ihren IPTV-Anschluss. Diese wandelt die Daten, welche via Internet übertragen werden, in für den Fernseher verwertbare TV-Signale zurück. Vergleichbar ist dies mit einem SAT-Receiver bei SAT-TV. Nur mit dieser Box kann das Angebot genutzt werden. Damit wechseln Sie die Sender, legen Aufzeichnungen fest, steuern durch die TV-Mediatheken und rufen diese ab u.v.m.

Aktuell bietet die Dt. Telekom zu Magenta TV drei verschiedene Modelle: Den Mediareceiver MR401 und MR201, sowie den MR200. Anfang 2020 kam noch die neuste Generation hinzu - die Magenta TV Box.

Und die Kosten? Der Receiver ist im monatlichen Aufpreis von 9.95 € gegenüber „Magenta Zuhause ohne TV“ bereits inklusive. Rein rechnerisch fallen also 4.95 Miete pro Monat bei den Magenta-TV-Tarifen an. Nur die "Magenta TV Box" kostet 1 € mehr. Bei Bedarf steht Ihnen zudem ein Installationsservice helfend zur Seite. So müssen Sie sich nicht um die umständliche Verkabelung kümmern. Wer die Box erwerben möchte, muss hingegen rund 170-350 Euro (je nach Modell) investieren.

Beispielbild IPTV-Receiver

Zweitgerät-Receiver: Heute stehen generell mehrere TV-Geräte im Haushalt. Diese müssen jeweils über einen eigenen IPTV-Receiver versorgt werden. Die Telekom bietet dafür die schon genannten günstigere Varianten ohne Festplatte im Angebot. Wie den MR201 und MR200. An den Zweitanschlüssen, z.B. im Kinderzimmer, sind dann zwar keine Aufnahmen möglich. Dafür kosten diese allerdings auch deutlich weniger.

Hardware Nummer 3: Splitter?

Nein, ein Splitter wie früher wird heute nicht mehr benötigt. Genauer gesagt bei Neukunden entfällt dieser seit etlichen Jahren komplett. Nur bis 2013 vertrieb die Telekom noch Telefonanschlüsse auf analoger Basis oder ISDN. Das DSL-Signal liegt auf einem Frequenzband über dem der Telefonie und musste für den Router daher „rausgefiltert“ werden.

Mittlerweile bietet die Telekom aber nur noch sogenannte IP-Anschlüsse - man sagt auch "All-IP". Telefoniert wird also, wie bei praktisch allen anderen Anbietern heute, nur noch digital über die Internetleitung. Das hat mehrere Vorteile, wie bessere Sprachqualität. Der Konzern hat sich bis Ende 2019 (fast) aller alten Anschlüsse entledigt. Analoge Anschlüsse gibt es nur noch in sehr seltenen Ausnahmen.

Zusammenfassung:

Hardware für "MagentaTV" per DSL/VDSL/VDSL-Vectoring

Speedport Router -> z.B. Speedport Smart 3

Media Receiver -> MR 401 oder MR 201 (beide UHDTV-fähig)

» zu Magenta-TV und weitere Infos


Hardware für "MagentaTV" per Hybrid

Router -> Speedport Hybrid

Media Receiver -> MR 401 oder MR 201 (beide UHDTV-fähig)

» zu MagentaTV und weitere Infos


Tipps zur Installation

Einige Tipps zur Installation der Hardware und möglicher Konfigurationen im Haus, finden Sie hier in dieser Hilfs-PDF. Wo kommt der Router am besten hin? Und wo die Box? Wie verbinde ich alle Geräte optimal - diese und andere Fragen werden hier beantwortet. Zudem hilft oft ein Vorab-Blick ins Bedienungshandbuch des MR401 Receivers für MagentaTV [PDF].

Magenta TV per Stick

Seit 2020 bietet die Telekom noch eine weitere Möglichkeit zur Nutzung des TV-Angebots. Statt in Verbindung mit einem Telekom-Internetzugang und einem Receiver, kann dann jeder Internettarif genutzt werden. Möglich macht dies ein kleiner TV-Stick, den wir für Sie hier getestet haben.




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