Magenta TV (IPTV) am Computer / Tablet nutzen

So empfangen Sie die meisten Sender auch ohne Set-Top-Box am PC




Mit den MagentaTV-Tarifen (ehemal "Entertain") bietet die Deutsche Telekom seit Jahren schon ein attraktives Gesamtpaket, bestehend aus Breitband-Anschluss, Festnetzflat und digitalem Fernsehen per Internet – auch IPTV genannt. Mittlerweile schätzen mehr als 3.2 Millionen Haushalte das exzellente Programmangebot, die gute Bildqualität und innovative Features, wie den Programmmanager. Viele möchten aber das TV-Programm nicht nur am Fernseher, sondern auch am PC oder mobilen Endgeräten zuhause empfangen. Beispielsweise um mal zwischendurch die Nachrichten zu sehen, während man auf dem Balkon sitzt. Tatsächlich gibt es zwei mögliche Varianten! Alternativ kann MagentaTV nämlich seit Ende 2018 auch ohne Internetzugang der Telekom gebucht werden. Die Steuerung und Verwaltung erfolgt dann per App. Wie das funktioniert und was man benötigt, erfahren Sie hier in unserem ausführlichen Testbericht zu MagentaTV (App).

Folgend beleuchten beleuchten wir den Weg, wenn man das klassische IPTV-Angebot mit Breitbandanschluss und Receiver gebucht hat.


1. Voraussetzungen zur Nutzung am PC

Grundvoraussetzung Nummer 1 ist natürlich dass man MagentaTV-Kunde sein muss. Nur dann lässt sich auch das IPTV-Signal über die DSL- oder VDSL-Leitung abfassen. Wer noch schwankt, findet hier alle Details und Features zum IPTV-Angebot der Telekom. Außerdem brauchen wir für die Einrichtung gleich ein Software-Tool, sowie eine Art "Senderliste". Der PC oder Laptop sollte zudem nicht zum ganz alten Eisen gehören. Solange das Modell jünger als 5 Jahre ist, dürfte es allerdings keine Einschränkungen geben.

1.1   Software: VLC-Player

Als äußerst geeignete und zuverlässige Empfangssoftware hat sich der kostenlose VLC-Player erwiesen. Die Einrichtung ist kinderleicht, zudem wird das Tool ständig weiter entwickelt. Das Programm kann hier in der neusten Version herunter geladen werden. Sofern Sie ein 64Bit Betriebssystem nutzen, empfehlen wir die passende 64Bit-Variante zu laden. Alternativ gibt es noch einige Ausweichmöglichkeiten, wie die Software von „Mediaportal“ oder den Mplayer. Wir fokussieren uns hier jedoch erstmal auf den populären VLC-Player. Die anderen Tools können in Eigenregie später getestet werden.





1.2 Sender ansteuern – so geht’s!

Kommen wir nun zum ersten Praxistest. Ein Tipp für Computer-Einsteiger: Auch wenn die folgenden Schritte erstmal kompliziert aussehen, lassen Sie sich nicht abschrecken. Es ist wirklich leichter, als es zunächst den Anschein erweckt.

Installieren Sie bitte als erstes den VLC auf ihrem Windows PC und starten das Programm. In der Menüleiste steht als erster Punkt das Bedienfeld „Medien“. Dahinter verbirgt sich ein Unterpunkt „Netzwerkstream“. Anschließend öffnet sich ein Dialogfeld mit einer Eingabezeile, zu sehen exemplarisch im folgenden Screenshot. VLC gibt an, dass hier eine Netzwerkadresse eingegeben werden soll. Dabei handelt es sich in unserem Fall, vereinfacht gesagt, um so eine Art „Kanalnummer“ bei IPTV.

Multicast Streams bei Entertain per VLC-Player abrufen

Jeder Sender wird durch einen Stream gebildet, der sich durch eine IP-Adresse eindeutig adressieren lässt. Man spricht hier von sogenannten Multicast-Adressen. Das sieht dann z.B. so aus: rtp://87.141.215.251@232.0.20.234:10000. Die Adressen des "alten" Entertain (in 1. Generation) kommen ohne die erste IP aus. Beispiel: rtp://@239.35.10.2:10000

Hinter beiden oben genannten Beispielen verbirgt sich die Multicastadresse des ZDF´s in HD. Je nachdem welche Variante Sie haben, bitte wie oben im Bild illustriert diese in das Feld "Netzwerkadresse" beim VLC-Player eintragen, anschließend mit Klick auf „Wiedergabe“ bestätigen. Nun sollte nach ein paar Sekunden das Programm vom ZDF HD im VLC-Player erscheinen. Wenn das geklappt hat (wenn nicht, siehe Punkt 3), probieren wir als nächstes den HD-Stream von arte.

Die entsprechende Multicast-Adresse lautet:
rtp://@239.35.10.3:10000
bzw.
rtp://87.141.215.251@232.0.20.10:10000.
Nach Eingabe sollte die HD-Variante von arte nun zu sehen sein.


1.2.1 Was verbirgt sich hinter den Adressen?

Für alle, die es etwas genauer wissen wollen, noch ein paar Sätze zur Technik. Der erste Teil „rtp://“ gibt das Protokoll an, mit dessen Konfiguration die einzelnen Datenpakete von der Senderseite aufgeteilt, nummeriert und kategorisiert wurden. Mit Hilfe des Protokolls werden also die einzelnen Datenpakete wieder richtig zusammengesetzt. Die IP-Adresse, z.B.  239.35.10.5, gibt den Ort im Netz an, woher die einzelnen Datenpakete gesendet werden. Die „:10000“ nach der IP Adresse, steht für den genutzten Port, unter dem der Stream zur Verfügung steht. Bildlich kann man dies mit einem Mehrfamilienhaus vergleichen, was in diesem Fall die IP-Adresse symbolisiert. Möchte man von Herrn Meyer ein Paket abholen, muss man wissen, welche Etage bzw. Wohnungsnummer er hat, um ihn in diesem Haus zu finden. Vereinfacht ausgedrückt, wird dazu in der EDV Sprache die Angabe eines Ports verwendet. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, findet hier vertiefende Infos.

1.3 Kanalliste – die Multicast-Adressen im Überblick

Sie werden jetzt sicher denken, gut und schön, nur sehr praktisch ist das nicht und merken kann man sich die Adressen erst recht nicht. Dafür gibt es natürlich eine Lösung. Zum einen finden Sie weiter unten die wichtigsten Sender mit den passenden Multicast-Adressen als Liste. Getrennt nach öffentlich rechtlichen und privaten Sendern sowie in der SD und HD-Variante. Am bequemsten ist es, alle Sender als Playlist zu importieren. Den kostenlosen Download fürs neue MagentaTV (alt hier) als M3U Liste finden Sie hier:

» M3U Playlist Download
» M3U Playlist Download als ZIP


Multicast Adressen MagentaTV (neu):

öffentlich rechtliche Sender in HD
Sender HD Multicast Adresse
Das Erste HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.35:10000
ZDF HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.234:10000
3sat HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.2:10000
arte HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.10:10000
zdf_neo HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.236:10000
ZDFinfo HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.237:10000
ONE HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.49:10000
KiKA HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.85:10000
Phoenix HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.116:10000
WDR HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.222:10000
NDR HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.104:10000
hr HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.71:10000
BR Süd HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.26:10000
SWR BW HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.202:10000
SWR RP HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.203:10000
MDR Sachsen HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.93:10000
rbb Berlin HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.129:10000
SR HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.200:10000
Tagesschau24 HD rtp://87.141.215.251@232.0.20.205:10000


öffentlich rechtliche Sender in SD
Sender SD Multicast Adresse
Das Erste rtp://87.141.215.251@232.0.10.35:10000
ZDF rtp://87.141.215.251@232.0.10.234:10000
3sat rtp://87.141.215.251@232.0.10.2:10000
arte rtp://87.141.215.251@232.0.10.10:10000
zdf_neo rtp://87.141.215.251@232.0.10.236:10000
ZDFinfo rtp://87.141.215.251@232.0.10.237:10000
ONE rtp://87.141.215.251@232.0.10.49:10000
KiKA rtp://87.141.215.251@232.0.10.85:10000
Phoenix rtp://87.141.215.251@232.0.10.116:10000
WDR rtp://87.141.215.251@232.0.10.222:10000
NDR rtp://87.141.215.251@232.0.10.104:10000
NDR Hamburg rtp://87.141.215.251@232.0.10.105:10000
HR rtp://87.141.215.251@232.0.10.71:10000
BR Nord rtp://87.141.215.251@232.0.10.25:10000
BR Süd rtp://87.141.215.251@232.0.10.26:10000
SWR BW rtp://87.141.215.251@232.0.10.202:10000
SWR RP rtp://87.141.215.251@232.0.10.203:10000
MDR Sachsen rtp://87.141.215.251@232.0.10.93:10000
MDR Thüringen rtp://87.141.215.251@232.0.10.95:10000
rbb Berlin rtp://87.141.215.251@232.0.10.129:10000
SR rtp://87.141.215.251@232.0.10.200:10000
ARD Alpha rtp://87.141.215.251@232.0.10.9:10000


Private Sender
Sender SD Multicast Adresse
RTL rtp://87.141.215.251@232.0.10.135:10000
Pro7 rtp://87.141.215.251@232.0.10.120:10000
Pro7 MAXX rtp://87.141.215.251@232.0.10.122:10000
Kabel 1 rtp://87.141.215.251@232.0.10.82:10000
Kabel 1 Doku rtp://87.141.215.251@232.0.11.2:10000
SIXX rtp://87.141.215.251@232.0.10.157:10000
Super RTL rtp://87.141.215.251@232.0.10.201:10000
RTL II rtp://87.141.215.251@232.0.10.140:10000
Vox rtp://87.141.215.251@232.0.10.221:10000
RTL Nitro rtp://87.141.215.251@232.0.10.143:10000
RTLPlus rtp://87.141.215.251@232.0.10.240:10000
n-tv rtp://87.141.215.251@232.0.10.111:10000
SAT.1 rtp://87.141.215.251@232.0.10.146:10000
Sat1.Gold rtp://87.141.215.251@232.0.10.149:10000

« Adressen fürs alte Entertain zeigen »



1.4 Playlisten selber erstellen, editieren oder ändern

Die oben zum Download vorgestellte m3u-Playliste, kann selber editiert, ergänzt oder modifiziert werden. Der Dateityp ist recht simpel aufgebaut. Was wir benötigen, ist lediglich der Notepad-Texteditor von Windows. Benennen Sie im ersten Schritt den Datei-Typ in „.txt“ um. Ein Doppelklick genügt nun und der Inhalt wird im Editor geladen. Der erste Tag lautet #EXTM3U und bleibt unverändert. Jeder Sender wird folgend durch 2 Zeilen repräsentiert. Die erste beginnt immer mit #EXTINF:-1,(Programmplatz) Name des Senders

Nach dem Komma wird in Klammern der gewünschte "Programmplatz" in der Playlist geschrieben. Dann folgt direkt ein frei wählbarer Programmname. In der folgenden Zeile wird die Multicastadresse hinterlegt. Praxis-Beispiel: Nehmen wir fiktiv an, bei MagentaTV gibt es einen neuen Sender namens „TecTV“, mit der Adresse rtp://@239.35.10.99:10000. Dieser soll auf Platz 10 in der Liste. Dann würde unser Zusatz-Eintrag lauten:


#EXTINF:-1,(10) TecTV
rtp://@239.35.10.99:10000


Nun noch die .txt mit Strg+S abspeichern, wieder in .m3u umbenennen. Fertig! Nun kann die ergänzte Playlist in geeignete Programme, wie den VLC, importiert werden.


1.5 Unterschied beim "alten" und "neuen" Entertain bzw. MagentaTV beachten

Wie schon in den Tabellen ersichtlich, unterscheiden sich die Adressen fürs alte und neue Telekom-TV über die Adresse. Erstere beginnen, wie eben beschrieben, mit rtp://@239. Die neuen dagegen sehen derart aus: rtp://87.141.215.251@232.0.xx.xx:10000. In dieser Liste haben wir alle wichtigen alten Adressen hinterlegt.

2. Welche Sender kann ich per MagentaTV IPTV am PC sehen?

Leider ist es aktuell auf diese Weise noch nicht möglich, sämtliche Sender zu empfangen. Bis 2013 konnten ausschließlich öffentlich rechtliche Sender per PC gesehen werden. Grund war eine von den privaten Sendeanstalten genutzte Grundverschlüsselung, auch der SD-Kanäle. Und das obwohl der Bundesgerichtshof bereits 2010 ein Urteil verhängte, demnach der Empfang per IPTV, Kabel und Satellit unverschlüsselt möglich sein muss. Zumindest in SD. Als erstes reagierte im Juli 2013 die RTL-Gruppe, so dass seither z.B. die Programme Vox und RTL auch per MagentaTV direkt zum PC gestreamt werden können. Mitte Juli 2014, also 1 Jahr später, reagierte endlich auch die ProSiebenSat1-Gruppe und hob die Beschränkung auf. Seither können wie oben in der Adress-Tabelle ersichtlich, die meisten privaten Kanäle gestreamt werden. Sämtliche HD-Sender der Privaten und auch alle Pay-TV-Kanäle werden selbstverständlich weiter verschlüsselt und können daher nur über den Telekom-Media-Receiver oder per MagentaTV per App (ohne Telekom-Internetzugang) gesehen werden.






2.1 Aufnehmen?

Ohne weiteres ist die Aufnahme von Sendungen per MagentaTV am Computer leider nicht möglich. Zumindest nicht direkt aus einem Programm heraus. Mit einem kleinen Trick klappt es aber mit VLC! Dazu müssen wir als erstes in das DOS-Fenster wechseln. Klicken Sie bitte auf den Windows-Start Button und geben „cmd“ in der darüber befindlichen Eingabezeile ein, wo „Programme/Dateien suchen“ steht. Nun öffnet sich ein schwarzes Fenster, wie im Screenshot etwas weiter unten. Windows 10 User finden "cmd" über die Windowssuche.

Anschließend müssen wir ins Verzeichnis von VLC wechseln. Mit dem Befehl „cd\“ wechseln wir zunächst ins Rootverzeichnis (meist c:\). Das Programmverzeichnis der 64-Bit Standardinstallation befindet sich unter c:\programme\videolan\VLC“. Im Falle der 32Bit-Variante in C:\Program Files (x86)\VideoLAN\VLC. Mit dem Befehl „cd [Verzeichnis]“ springen wir nacheinander eine Ebene höher in der Verzeichnisstruktur, wie im nächsten Screenshot ersichtlich.



Wenn Sie im VCL-Ordner angekommen sind, können wir die Aufnahme nach dem folgenden Schema starten:

vlc rtp://@Adresse --sout C:\Aufnahme\test.ts

Dabei wird der Stream des Senders X in eine Datei test.ts unter c:\Aufnahme geschrieben.

Der Ordner „Aufnahme“ muss natürlich existieren und kann an beliebig anderer Stelle angelegt werden. Testbeispiel: Nehmen wir das laufende Programm von ARD HD auf:

vlc rtp://@239.35.10.1:10000 --sout C:\Aufnahme\ard.ts (altes Entertain)
vlc rtp://87.141.215.251@232.0.20.35:10000 --sout C:\Aufnahme\ard.ts (für MagentaTV)

Und wie geht gleichzeitig fernsehen und aufnehmen?

vlc rtp://@ 239.35.10.1:10000 --udp-caching 1000 :sout=#duplicate{dst=display,dst=std{access=file,mux=ts,dst="c:\Aufnahme\ard.ts"}}


Auch die Aufnahmezeit kann man noch festlegen. Geht der Film z.B. 2 Stunden, so setzt man 1200 Minuten = 7200 Sekunden mit folgendem Parameter an: --run-time=7200


Das erste Beispiel lautet dann:

vlc rtp://@ 239.35.10.1:10000 --sout C:\Aufnahme\ard.ts  --run-time=7200


3. mögliche Fehlerquellen und Probleme

Wer der Anleitung unter Punkt 1.2 gefolgt ist und nur ein schwarzes Bild sieht, sollte zunächst prüfen, ob ggf. die (Windows-) Firewall den Port 10000 blockt. Zudem benötigt der VLC-Player volle Rechte für eingehende und ausgehende Verbindungen. Wird die Anwendung blockiert, geht es natürlich nicht. Um kurz zu testen, ob darin der Fehler liegt, empfehlen wir die Softwarefirewall kurz zu deaktivieren.

Bei instabilem Bild oder Klötzchenbildung, reicht wahrscheinlich die Datenrate des Internetzugangs nicht aus. Wir empfehlen einen schnellen VDSL-Anschluss. Die häufigste Fehlerquelle ist aber bei einem schlecht eingerichteten WLAN-Netz zu suchen. Verbinden Sie die Endgeräte (Laptop, PC) am besten direkt per LAN-Kabel oder per DLAN. Wer dennoch nicht um WLAN herum kommt, sollte auf moderne Standards setzen, also WLAN-AC oder mindestens WLAN-N sowie die Empfangsqualität weiter optimieren. Stehen der WLAN-Router und der Empfänger zu weit auseinander oder befinden sich mehrere Decken bzw. Wände dazwischen, kann das Signal stark geschwächt werden.

Nicht zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass der Router natürlich Multicast-fähig (WLAN) sein sollte bzw. DVB-IP unterstützen muss. Dies ist z.B. bei allen neueren Telekom Speedport-Modellen der Fall Zum Beispiel die Varianten W925V, Speedport Smart 3 oder eine Fritz!Box. Etwa der FritzBox 7590 oder 7580. Wir empfehlen die Verwendung der Router, die zusammen mit den MagentaTV-Tarifen der Telekom angeboten werden, sprich Speedports. Mehr zum Thema Router & IPTV erfahren.

3.1 Probleme mit Windows 10?

Offensichtlich gibt es bei Nutzern mit Windows 10 mitunter erhebliche Probleme die MultiCast-Adressen abzurufen. Dies liegt an einer nicht optimalen Metrik des Betriebssystems für die Netzwerkschnittstelle, wenn diese auf „automatisch“ steht. Am einfachsten nehmen Sie die nötigen Änderungen so vor: Drücken Sie die Windowstaste+R und geben in dem sich öffnenden Fenster ncpa.cpl ein. Das entspricht wie früher dem Weg Systemsteuerung > Netzwerk- und Freigabecenter - > Adaptereinstellungen.

Dann mit der rechten Mousetaste die Eigenschaften ihrer Netzwerkverbindung öffnen. „Internetprotokoll TCP/IPv4“ markieren und dann Eigenschaften anklicken. Nun rechts unten die erweiterten Optionen. Ganz unten entdecken Sie dann die Option „Automatische Metrik“, die aktiviert sein müsste. Bitte deaktivieren und im Feld unten eine 1 eintragen. Speichern und neu starten. Nun sollte alles wie gewohnt funktionieren.

4. per Smartphone oder Tablet

Wer den ganzen Aufwand scheut und möglichst simpel auf MagentaTV zurückgreifen möchte, also ohne VLC, Playlisten & Co., kann seit Ende 2018 auch nur den TV-Anschluss per App buchen. Dazu muss man nur hier auf www.telekom.de die Variant MagentaTV ohne Telekomanschluss bestellen. Das Angebot ist monatlich kündbar und kostet knapp 8 €.



Der Vorteil: Neben einer einfacheren Einrichtung, stehen auch etliche private Sender zum Abruf bereit. So zum Beispiel auch Pro7, Vox, Viva oder Kabel. Insgesamt können 75 Programme am PC, Tablet oder Laptop genossen werden. Per Umweg übrigens auch am Fernseher.

Des Weiteren hat man auch Zugriff auf die Onlinevideothek, wenn auch nur mit einer reduzierten Auswahl, im Vergleich zur TV-Version. Über VLC ist der Zugriff auf die Videothek leider nicht möglich. Mehr zu den Möglichkeiten können Sie hier in unserem Spezial zu Magenta TV Mobil nachlesen.

5. häufige Fragen


Ist der Zugriff auf die Entertain-Sender per VLC & Co. legal?

Ja, da die Sender bei Telekom-TV-Kunden am Breitbandanschluss anliegen. Der Anbieter kann zwar Empfehlungen über die Art der Nutzung, z.B. am TV-Gerät machen. Wie man letztendlich fernsieht, bleibt jedem selbst überlassen. Einzig verschlüsselte Programme dürfen natürlich nicht mit Hilfsmitteln jeglicher Art umgangen werden.

Geht das auch auf Smartphones/Tablets?

Ja. Bei MagentaTV per App (siehe Punkt 4) sowieso. Ansonsten benötigen Sie eine spezielle App. Zum einen gibt es VLC auch als Android-App. Auch hier muss zum Abspielen eine passende Multicast-Adresse eingegeben werden.

Ich habe Vodafone TV bzw. wechsle bald dahin …

Auch für Vodafone-Kunden, haben wir einen extra Ratgeber verfasst.


Klappt das auch mit 1&1 Digital TV?
Ja, das Verfahren funktioniert auch 1:1 beim IPTV-Tarif von 1&1. Mehr dazu hier.




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