IFA 2015: Neue „Fernsehfee“ macht werbefreies Fernsehen komfortabler


Vielleicht mag sich der ein oder andere noch an die Mühen erinnern, die es kostete, mittels zwei VHS-Rekordern die Werbung aus den selbstaufgenommenen TV-Spielfilmen zu schneiden. Die neue „Fernsehfee 3.0“ wird gerade auf der IFA vorgestellt und bringt werbefreies Fernsehen ins 21. Jahrhundert und das mit wesentlich weniger Mühen, wie der Hersteller verspricht.



Kampf gegen ein Urübel
Sie scheint so ein richtiges Urübel des Fernsehens zu sein – die Werbung. Auch wenn sich ohne gelegentliche Spots wohl kein Privatsender am Markt halten könnte und die Werbetreibenden stets versuchen, ihre Produkte unterhaltsam und attraktiv zu bewerben. Seien wir ehrlich – wenn einen nicht gerade der Hunger zum Kühlschrank treibt, schaltet man lieber um. Seit einiger Zeit bietet das Koblenzer Unternehmen TC Unterhaltungselektronik die „Fernsehfee“, die, ähnlich dem Apple oder Amazon Pendant, das Streamen von Internetinhalten, die Vernetzung mit Tablet oder Smartphone oder eben das Ausblenden der Werbung ermöglicht.

Werbung adé
Werden Spielfilm oder Lieblingsserie durch eine Werbepause unterbrochen, erkennt dass die Box und gibt des Nutzer durch einen Kringel im Bild für einige Sekunden die Möglichkeit einzugreifen. Tut er nichts, schaltet die Box automatisch zu einem anderen Lieblingssender um. Zum Ende der Werbepause geht es automatisch zurück. Alternativ ist auch ein schneller Blick auf Mails oder Facebook möglich. „Im Moment läuft alles gut und wir bringen jedes Quartal neue Features kostenlos dazu“, so TCU-Chef Guido Ciburski gegenüber IPTV-Anbieter.info.

Die Vorgängerversion war lediglich mit Satellitenfernsehen betriebsbereit. Die Version 3.0 sei nun mit allen gängigen Fernsehempfangsarten kompatibel und ab sofort lieferbar. Einfach Fernseher mit DVB-T, Kabel oder Satellitentuner an die „Fee“ anschließen und es kann losgehen.

An Verbindungsmöglichkeiten hat die Box HDMI, USB, einen LAN-Anschluss und einen SD-Kartenslot im Gepäck.

Konkurrenz schläft nicht
Auch Apple habe laut CEO Ciburski an einem Werbeblocker gearbeitet, sei aber damit nicht bis zur Marktreife gelangt. Von der Konkurrenz hebe sich die „Fernsehfee“ nicht nur dadurch ab, die Box habe außerdem „ein eigenes TV Konzept“, unterstreicht Ciburski. Webstreams könnten so beispielsweise mit der eigenen TV-Kanalliste verknüpft werden oder sich von personalisierten Sendeempfehlungen inspirieren lassen.

Aktie schießt in die Höhe
Das Koblenzer Unternehmen TCU hatte in den vergangenen Monaten bereits an der Börse für Aufsehen gesorgt, mit Ankündigung der „Fernsehfee 3.0“ war im Frühjahr der Aktienwert von etwa 50 Cent auf teilweise über 4 Euro angestiegen. Ob die neue Box den hohen Erwartungen gerecht wird, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten an den Absatzzahlen messen lassen.


Quelle: TCU Unterhaltungselektronik


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