{"id":16848,"date":"2019-12-10T17:09:59","date_gmt":"2019-12-10T15:09:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-news\/?p=16848"},"modified":"2025-01-28T10:52:37","modified_gmt":"2025-01-28T08:52:37","slug":"studie-zeigt-illegale-iptv-dienste-nehmen-pro-jahr-fast-1-milliarde-euro-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-news\/studie-zeigt-illegale-iptv-dienste-nehmen-pro-jahr-fast-1-milliarde-euro-ein\/","title":{"rendered":"Studie zeigt: Illegale IPTV-Dienste nehmen pro Jahr fast 1 Milliarde Euro ein"},"content":{"rendered":"<p>Eine Studie des Amtes der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr geistiges Eigentum zeigt, dass die Anzahl der illegal kopierten Film-, Fernseh- und Musikinhalte in den letzten 21 Monaten um 15. Prozent gesunken ist. Allerdings streamen laut einer zweiten Studie von EUIPO bis zu 13,7 Millionen EU-B\u00fcrger illegal Fernsehen via IPTV. Fast eine Milliarde Euro nehmen die rechtswidrigen Anbieter dadurch j\u00e4hrlich ein.<!--more--><\/p>\n<h2>Online-Zugriff auf illegal kopierte Werke im Internet sinkt um 15 Prozent<\/h2>\n<p>Zwischen Januar 2017 und September 2018 hat der illegale Zugriff auf Raubkopien innerhalb der EU um 15 Prozent abgenommen. Das zeigt eine Studie des Amtes f\u00fcr geistiges Eigentum der Europ\u00e4ischen Union (EUIPO). Danach beobachten die Forscher einen rasanten Abfall der Zugriffe auf illegal bereitgestellte Kopien aus dem Film-, Fernseh- und Musikbereich. Besonders stark ging der Konsum von Raubkopien im Musikbereich zur\u00fcck. Er sank um 32 Prozent. Danach folgen Filme und Serien mit 19 Prozent und Fernsehinhalte mit knappen 8 Prozent. Dennoch sind es immer pro Internetnutzer in den 28 Mitgliedssaaten noch 9,7 Zugriffe auf illegale Raubkopien pro Monat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Deutschland sind die Zahlen besonders stark r\u00fcckl\u00e4ufig. In den 21 Monaten, die die Studie erfasst, griffen rund 25,7 Prozent weniger auf solche Inhalte zu. Bei Musiktiteln sank die Zahl der Nutzungen um \u00fcber 46 Prozent, was deutlich \u00fcber dem Minusdurchschnitt der gesamten Europ\u00e4ischen Union liegt. Auch die monatliche Rate der illegalen Zugriffszahlen insgesamt liegt in Deutschland mit \u201enur\u201c 6,8 Mal pro Internetnutzer wesentlich unter dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. Ganz anders allerdings sieht es beim Streamen von <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/internetfernsehen.html\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"40\" title=\"Was versteht man unter Internetfernsehen?\">Internetfernsehen<\/a> via IPTV aus, wie eine zweite, parallel dazu ver\u00f6ffentlichte Studie des EUIPO aufzeigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studie der EUIPO finden Sie <a href=\"https:\/\/euipo.europa.eu\/ohimportal\/de\/web\/observatory\/online-copyright-infringement-in-eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>.<\/p>\n<h2>F\u00fcnf Euro pro Monat und Nutzer f\u00fcr illegales Internetfernsehen<\/h2>\n<p>In der zweiten gerade publizierten Studie des EUIPO zeigt sich, dass rund 13,7 Millionen EU-B\u00fcrger <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-news\/iptv-was-ist-legal-und-was-illegal\/\">illegales Fernsehen via IPTV streamen<\/a>. Die rechtswidrig agierenden Anbieter sollen damit pro Jahr 941,7 Millionen Euro an Einnahmen generieren, wie die Experten errechneten. Dabei rechneten sie nicht nur einmalige Zahlungen f\u00fcr den Erwerb der illegalen Inhalte, sondern auch Set-Top-Boxen oder langfristige Abonnements mit ein. Im Durschnitt gibt der Nutzer solcher Angebote somit 5,74 Euro pro Monat daf\u00fcr aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studie zeigt auch, von welchen Endger\u00e4ten aus zugegriffen wird und in welcher Form die illegalen Inhalte konsumiert werden. Demnach sind f\u00fcr Fernsehinhalte und Filme station\u00e4re Rechner h\u00e4ufiger im Gebrauch als mobile Endger\u00e4te. Diese finden vor allem beim illegalen Musikkonsum Anwendung. Streaming ist bei allen Formaten die h\u00e4ufigste Form der Nutzung, Darauf entfallen 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent teilen sich auf Torrents, Rippen und Downloads auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihre Analysen st\u00fctzten die Forscher auf Tracking-Daten, die der britische Anbieter Muso bereitgestellt hat. Unber\u00fccksichtigt sind in der Studie Nutzungen, die auf mobilen Apps basieren. Die vollst\u00e4ndige Studie finden Sie <a href=\"https:\/\/euipo.europa.eu\/tunnel-web\/secure\/webdav\/guest\/document_library\/observatory\/documents\/reports\/2019_Illegal_IPTV_in_the_European_Union\/2019_Illegal_IPTV_in_the_European_Union_Full_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>.<\/p>\n<h2>Wenig Einkommen \u2013 hoher illegaler Konsum<\/h2>\n<p>Das Forschungsteam hat die erhobenen Daten mit Statistiken von Eurostat, wie Einkommen, Zahl der Internet-Nutzer pro EU-Land, die Kosten f\u00fcr das Internet und der Verf\u00fcgbarkeit diverser illegaler, digitaler Angebote angereichert. Danach ist der illegale Zugriff auf rechtswidrige Angebote in Lettland am h\u00f6chsten, beim IPTV-Streaming allerdings liegt Lettland unter dem Durchschnitt. Genau andersherum sieht es zum Beispiel in Spanien aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich zeichnete sich ab, dass in L\u00e4ndern mit einem h\u00f6heren Durchschnittseinkommen und geringerer Schere zwischen arm und reich der Konsum illegal kopierter Inhalte niedriger ist. Die Zahlen sinken zwar, aber es gibt noch mehr als genug zu tun, um das illegale Treiben in die Schranken zu weisen, wie EUIPO-Direktor Christian Archambeau betont. IPTV legal zu nutzen, ist in jedem Fall die bessere Alternative und muss auch gar nicht teuer sein. Die <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-provider\/magenta-tv.html\">Deutsche Telekom<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-provider\/gigatv-net-vodafone.html\">Vodafone<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-provider\/1und1-iptv.html\">1&amp;1<\/a> haben attraktive Angebote f\u00fcr legalen Konsum ganz ohne Stress. Mehr Informationen finden Sie in unserer gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-provider\/iptv-anbieter.html\">\u00dcbersicht zu legalen IPTV-Anbietern<\/a>.<\/p>\n<h2>Weiterf\u00fchrendes<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-provider\/iptv-anbieter.html\">IPTV Anbieter \u00dcbersicht<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-verfuegbarkeit\/iptv-verfuegbarkeit.html\">IPTV Verf\u00fcgbarkeit pr\u00fcfen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.iptv-anbieter.info\/iptv-alternativen\/uebersicht.html\">IPTV Alternativen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"quellenews\">Quelle: Heise<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Studie des Amtes der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr geistiges Eigentum zeigt, dass die Anzahl der illegal kopierten Film-, Fernseh- und Musikinhalte in den letzten 21 Monaten um 15. Prozent gesunken ist. 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