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Nov 24 2018

 von: Redaktion IPTV-Anbieter.info

Vodafone hat gestern überraschend und ohne Ankündigung sein jahrelang betriebenes IPTV-Angebot „Vodafone TV“ eingestellt. An dessen Stelle tritt nun „GigaTV Net“. Was hat sich geändert, wo liegen die Unterschiede und was wird mit Bestandskunden?

Vodafone TV eigestellt

Giga TV Net

Screenshot GigaTV Net

Im Februar 2011 starteten die Düsseldorfer erstmals ein eigenes TV-Angebot, welches über die DSL-Breitbandleitung, also IPTV realisiert wurde. Zunächst kräftig beworben („We living in a box“ oder „Alt TV„), fristete Vodafone-TV nach der Übernahme von Kabel-Deutschland eher ein Schattendasein.

 

Neue Features suchte man lange vergebens, einzig mit der Einführung eines neuen UHD-Receivers spürte man, dass der Provider das Konzept noch nicht ganz beerdigen möchte. Spätestens mit der Einführung der „Giga TV“ Plattform passte „Vodafone TV“ aber wohl nicht mehr zum Portfolio. Die Antwort ist nun offensichtlich „Giga TV Net“.

Das ist Giga TV Net

Der Zusatz „Net“ signalisiert, dass es sich nicht um einen Kabel-TV Anschluss handelt, sondern Over the Top (OTT) bzw. per (V)DSL-Anschluss bezogen wird. Man spricht gemeinhin auch von IPTV. Im Gegensatz zum Vorgänger hat sich jedoch einiges geändert. Sender, Preis, Einsatzmöglichkeit und Hardware um genau zu sein. Doch der Reihe nach:

„Giga TV Net“ vs. „Vodafone TV“

Sender: Vodafone TV lockte im Basispaket mit rund 80 TV-Sendern, ca. 28 davon in HD-Qualität. Ab sofort stehen 62 Sender in SD und 40 in HD zum Abruf bereit. Wem das nicht reicht, kann mit zwei Zusatzpaketen nachrüsten. HD Premium bietet für 9.99 € rund 20 weitere Kanäle, wie GEO oder 13th Street. HD Premium Plus erweitert die Liste für 6.99 € um abermals ca. 17 Sender, wie Discovery.

 

Voraussetzungen und Verfügbarkeit: Vodafone TV war bereits ab einem Internetanschluss mit 6 MBit nutzbar, 12 MBit wurden für HD vorgegeben. Die GigaTV-Variante setzt nun allgemein bei 10 MBit das Limit, mehr ist natürlich besser. Der wohl wichtigste Unterschied ist aber, dass man nicht mehr zwingend einen Internetzugang von Vodafone benötigt. Es reicht jeder beliebige, der mindestens die 10 MBit liefert. Rein theoretisch kann der IPTV-Tarif also auch über LTE oder Kabel-Internet betrieben werden.

 

GigaTV Net Hardware: Neu ist auch die Box, denn Vodafone schickt das alte TV-Center 2000 in Rente. An dessen Stelle tritt die weit kleinere „GigaTV Net Box“, welche auf Android läuft und obendrein Ultra-HD fähig ist. Obligatorisch ist die Box ebenfalls nicht, denn unterwegs kann auch die GigaTV-App zum Einsatz kommen. Wer ein Zweitgerät im Nebenzimmer benötigt, kann diese für 5 € Monatsgebühr mieten.

 

Aufnahmen und Timeshift: Vodafone macht keinerlei Angaben über Möglichkeiten Sendungen aufzunehmen oder zu pausieren. 1&1 sowie die MagentaTV App kommen ebenfalls ohne stationären Speicher in Form einer Festplatte oder USB-Stick aus, speichern dies aber dezentral in der Cloud. Offensichtlich hat Vodafone bei GigaNet TV bisher keine der Funktionen implementiert. Mehr dazu in unserem bald folgenden Testbericht.

 

Preis: Hinsichtlich der Kosten ändert sich glücklicher Weise nicht viel. Während Vodafone TV noch 8.99 € im Monat kostete, werden nun 9.99 € inklusive Miet-Box fällig. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 1 Jahr. Wer dann nicht kündigt, zahlt allerdings 14.99 € im Monat. Bestellbar ist das Angebot ab sofort hier auf www.vodafone.de.

Aktion mit Internetanschluss

Aktuell lockt Vodafone mit erheblichen Rabatten zusammen mit einem DSL- bzw. VDSL-Internetzugang (bis 250 MBit). Bei Onlinebesetllung hier auf der Vodafoneseite, winken bis zu 485 Euro Rabatte. Bestehend aus einem Onlinevorteil bis 125 Euro plus Preisreduktion im ersten Jahr von bis zu 30 € iom Monat.

Was wird aus Bestandskunden

Hierzu haben wir eine Presseanfrage gestartet. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass Vodafone TV noch 1-2 Jahre nebenher für Bestandskunden betrieben wird und sukzessive für die Umstellung geworben wird. Irgendwann wird Vodafone TV dann aber eingestellt werden. In der Vergangenheit war diese zumindest stehts der Werdegang wie im Fall von Alice oder Arcor TV.


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Update: 24. November 2018

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