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Alice homeTV - Der knallharte PraxistestIPTV auf Herz und Nieren geprüft!
Seit Mai 2006 bietet der Telekommunikationsanbieter Hansenet seinen IPTV-Dienst Alice homeTV an. Zunächst in Hamburg, seit 2007 auch in weiteren Städten. Wir haben den TV-Dienst von Alice mal genau unter die Lupe genommen. Was braucht man für das Fernsehen über die Internetleitung? Wie lässt sich Alice homeTV einrichten und bedienen? Ist IPTV von Hansenet wirklich eine Alternative zum herkömmlichen Fernsehen?
ProgrammnavigationDie mitgelieferte Fernbedienung macht einen guten Eindruck, wenn man sie in der Hand hält. Die Knöpfe sind auf die wichtigsten Funktionen beschränkt und lassen sich angenehm drücken. Die eigentlichen Kanalwechselknöpfe befinden sich zwar am rechten Rand, doch für Rechtshänder empfiehlt sich dafür eher das Auswahlkreuz in der Mitte der Fernbedienung.
Die Anzeige der Sendungsinfo konnte dank der „Fortschritts-Linie“ positiv überraschen.
Einziger Wehrmutstropfen: Die Schriften erscheinen in den ersten Sekundenbruchteilen sehr unscharf, werden dann aber besser lesbar. Aber auch dann (und auch bei entfernter Betrachtung) wirken alle Schriften, die die Box in Menüs darstellt, immer nicht ausreichend scharf. Die Buchstaben sind auch im EPG nicht ausreichend ausgeprägt. Das gilt auch für den Box-eigenen Videotext. Der EPGDrückt man auf die EPG-Taste erscheint zunächst eine Auflistung der Sendungen, die im gewählten Programm ausgestrahlt werden. Das ist eine tolle Funktion und hilfreich. Bei Auswahl eines kommenden Programms, wird eine kurze Beschreibung der Sendung angezeigt. Diese sind auch im eigentlichen EPG sichtbar, der bei einem wiederholten Druck auf die EPG-Taste erscheint. Doch leider lädt der Navigator beim ersten Start häufig einige Sekunden. Man wird mit der Meldung „Bitte warten“ vertröstet. Zwar werden daraufhin bereits alle laufenden und kommenden Sendungen angezeigt, doch der Wechsel zu einem anderen Programm dauerte sehr lange. 1,2 Sekunden, um eine Programmmarkierung zu wechseln, sind einfach nicht zumutbar. Mit dem ok-Knopf soll man das gewählte Programm anschauen können, auch das funktionierte in unserem Test nicht immer. Zudem kann man in der Programmliste zwar auf eine neue Seite nach unten, aber nicht zurück nach oben springen. Der EPG konnte in unserer Software-Version also nur als Programmzeitschrift, aber nicht als effizienter Programmwähler dienen.
Der EPG der ADB HSN-3800 TW, wie er auf unserer Box installiert war, ist leider mangelhaft. Hauptgrund: Die Auswahl der Sendungen und Programme passierte extrem träge.
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