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Aug 16 2017


Aus einer im August 2017 veröffentlichten Umfrage von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young geht hervor, dass die Nutzung von traditionellen Medien immer weiter abnimmt. Die Ursache dafür liegt in erster in Linie bei den innovativen Streamingplattformen. Zahlreiche Plattformen existieren bereits und immer mehr kommen dazu, um den User über die verschiedensten Kanäle via Streaming seinen Wunsch-Content bereitzustellen

 

 

Ein Viertel der Befragten zahlt für Streaming

Folgende Zahlen gehen aus der Umfrage von Ernst & Young hervor. Die Zahlungsbereitschaft ist verhältnismäßig höher als für Internetinhalte gewohnt. Bereits heute zahlt ein Viertel aller Befragten für Video-on-Demand-Inhalte. Die Gründe dafür liegen in erster Linie darin begründet, dass die Preisstruktur der Streaming-Angebote human gestaltet ist und ein qualitativ hochwertiges Angebot bereitgestellt wird. Zudem kommt die Tatsache, dass illegale Plattformen durch rechtliche Verschärfungen immer weniger als Alternative in Frage kommen. Alle Zahlen und Fakten im Überblick gibt es hier einzusehen.

2016 noch mehr Umsatz mit CDs und DVDs, aber!

Zwar geht die Tendenz stark in die Richtung, dass traditionelle Medien wie CD oder DVD immer weniger genutzt werden, allerdings lag der Umsatz mit diesen 2016 noch über den mit Streaming erzielten Umsatz. Hier muss allerdings angehangen werden, dass der Umsatz mit physischen Datenträgern 2016 erstmals unter der 1 Mrd.-Marke lag und damit um knapp 7 Prozent gesunken ist. Während die älteren Generationen wohl auch noch in Zukunft auf physische Datenträger zurückgreifen wird, so setzen die Jugendlichen heutzutage fast ausschließlich auf Streaming-Angebote. Knapp 3 von 4 Befragten im Alter bis 20 Jahren, hören heute ausschließlich Musik über Streamingplattformen.

Die aktuell erfolgreichsten Streaminganbieter

Den kostenpflichtigen Musikstreamingmarkt dominiert Spotify in Deutschland mit deutlichem Abstand vor den Wettbewerbern und einem Marktanteil von 49 Prozent. Dahinter platziert sich Amazon Music mit 21 Prozent. Während es im Bereich des Musikstreamings nur für Platz 2 reicht, so sichert sich Amazon Prime Instant Video im Video-Streaming den ersten Platz mit einem Marktanteil von beachtlichen 37 Prozent. Dicht dahinter liegen Netflix mit 30 Prozent und Sky mit 19 Prozent.

 

Quelle: Ernst & Young

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Update: 16. August 2017

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