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Jan 25 2018


Der weltweit wohl bekannteste Streaming-Anbieter bleibt auch im Jahr 2018 auf Erfolgskurs. Mit den stetig steigenden Nutzerzahlen, hat das Unternehmen nun auch an der Börse einen neuen Marker gesetzt. Kürzlich überschritt der Börsenwert von Netflix die magische 100 Milliarden Dollar Marke.

Erfolgreiches 2017 der Grundstein

Vor allem zum Ende des Geschäftsjahr 2017 hat Netflix nochmal ordentlich zugelegt. Im letzten Quartal konnte das Unternehmen seinen Gewinn von im Vorjahr 66,7 Millionen auf 185 Millionen Dollar mehr als verdoppeln. Auf das gesamte Jahr war das ein Gewinn von 559 Millionen. Dies sorgt natürlich auch bei den Aktionären für gute Stimmung, was die Aktie nun um 8 Prozent und den Wert des Unternehmen auf über 100 Milliarden ansteigen ließ.

Eigenproduktionen das Erfolgsgeheimnis

Vor allem die großen Anbieter am Markt wie Netflix, Amazon oder auch Sky setzen immer mehr auf Eigenproduktionen. Die Millionen-Gewinne werden also sinnvoll reinvestiert. Eine Eigenproduktion hat zwar zunächst den Nachteil, dass sie vergleichsweise teuer ist, aber langfristig spart man dadurch Lizenzkosten, da man weniger auf Fremdinhalte angewiesen ist. Dies funktioniert natürlich nur, wenn die Eigenproduktionen für eine entsprechend hohe Nachfrage auf der User-Seite sorgen. Und da haben alle Anbieter ihre Hausaufgaben gemacht. Die Eigenproduktionen sind also nicht nur exklusiv, sondern meistens auch sehenswert.

Weiterer Wachstum prognostiziert

Netflix bringt es mittlerweile auf über 111 Millionen zahlende Aboverträge. Das ist jedoch kein Grund, den Wachstum nicht weiter voranzutreiben. Trotz der angekündigten Preiserhöhungen, rechnet der Streamingdienst mit einem Anstieg der Abonnentenzahlen um weitere 6,4 Millionen. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Eines der prominentesten Beispiele bildet Disney. Spätestens mit dem Kauf großer Konzernteile von 21st Century Fox hat das Filmstudio ein Zeichen gesendet. Hier darf man gespannt sein, wie der hauseigene Streaming-Dienst von Disney sich etablieren wird, nachdem die Content-Verträge mit Netflix ja bereits im letzten Jahr aufgekündigt worden sind.

 

Quelle: middletownpress

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Update: 25. Januar 2018

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