HDTV
HDTV steht für die Abkürzung High Definition Television und fasst jene Fernsehnormen zusammen, die für hochauflösendes Fernsehen stehen. Zum Vergleich: Während beim klassischen PAL-TV die maximale Auflösung bei 768x576 Bildpunkten liegt, stehen bei "full HDTV" ganze 1920x1080 Bildpunkte zur Verfügung.
HD-DVD
Abkürzung für High Density Digital Versatile Disc.
Die HD-DVD galt neben der Blu-Ray-Disk lange als Nachfolger der heutigen DVD. Wie schon bei der Einführung der DVD (DVD+R & DVD-R) existierten diese zwei Standards Jahre lang parallel. Ebenso war ungewiss, welches Format bzw. ob überhaupt ein Format sich durchsetzt. Beide Lager hatten starke Vertreter (siehe unten)! Am 4. Januar 2008 erklärte der Medienriese "Time Warner" überraschende, künftig keine Titel mehr auf HD-DVD zu releasen. Dies war der Anfang vom Ende. Angang 2008 erklärte Toshiba als erstes Technik-Unternehmen, den Standard zukünftig ebenfalls nicht mehr zu unterstützen. Viele folgten dem Beispiel. Heute gilt Blue-Ray als das Siegerformat und der Nachfolger der DVD.
Das Formatchaos rührte daher, dass Medien und Technologiekonzerne parallel unterschiedliche Technologien entwickeln und aus verständlichen wirtschaftlichen Gründen versuchen, ihre Technologie als weltweiten Standard zu etablieren. So genießen beide Formate Vorteile und Nachteile.
Die Technik:
Pro Schicht sieht man bei der HD-DVD eine Datendichte von 15 GB (Gigabyte) vor. Es existierten jedoch Prototypen mit bis zu 51 GB. Das Speichervolumen ist daher noch nicht ausgereizt. Zum Vergleich beherbergen heutige DVDs 4.7 - 9.5 GB. Disks können übrigens mehrere Schichten enthalten. Dies kann man sich so vorstellen, dass der Laser mit einer bestimmten Stärke zunächst die erste Schicht lesen kann. Mit mehr Energie durchdringt er die erste Schicht und kann nun die zweite Schicht lesen, wo wiederum Daten stehen. Dies wird bereits heute bei handelsüblichen DVDs angewandt. Einen "Schichtwechsel" bemerken Sie etwa durch einen kurzen Aussetzer mitten in einem langen Spielfilm.
Unternehmen, die die HD-DVD im AOD-Konsortium unterstützten:
IBM, Microsoft, NEC, Hewlett Packard, Intel, Toshiba, Time Warner
Blu-Ray

Heute gilt Blue-Ray als die Nachfolgertechnik der DVD. Jahrelang existierte jedoch Ungewissheit, welche der beiden Techniken (Blue-Ray oder HD-DVD) sich durchsetzten wird. Erst der Januar 2008 brachte Ereignisse ins Rollen, die den Formatstreit zugunsten von Blue-Ray entschieden. Heute können Blue-Ray-Abspielgeräte bereis günstig erworben werden. Auch die Zahl der Titel, die auf Blue-Ray neben der DVD erscheinen wächst täglich.
Die Technik:
Eine Schicht wird nach heutigem Stand ca. 27 GB fassen. Zweiseitigen Medien stehen somit 54 GB zur Verfügung. (Vergleich HD-DVD). Prototypen sollen mit 4-6 Schichten im Labor gar bereits bis zu unglaublichen 200 GB fassen können. Das wären rund 42 handelsübliche 4.7 GB DVD Rohlinge!!!
Seitens der Kapazität, nach unserer Meinung, ein eindeutiger Punktsieg für die Blu-ray-Disk
Dank dieses Vorteils, eignen sich "Blu´s" hervorragend für "full HD" Filme. Durch die sehr hohe Auflösung entstehen extrem hohe Datenströme.
Unternehmen die Blu-ray unterstüzen in der Blu-ray-Group:
Sony, Panasonic, LG Electronics, Hitachi, Pioneer, Philips, Sharp und Samsung,
HD-ready
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Hierbei handelt es sich um ein Label, dass Geräte kennzeichnen soll, die HDTV fähig sind. Die Einhaltung der Logo-Normen wird jedoch von der Zertifizierungsstelle nicht geprüft! Einzig Dritte, wie Fachzeitschriften, geben Anhaltspunkte, ob alle nötigen Parameter eingehalten wurden.
Des weiteren sagt das Logo nichts über die Qualität aus. Die volle HD-Auflösung sind z.B. nur auf "full-HD" gekennzeichneten Geräten zu erwarten. Einige Geräte müssen gar eine hohe Auflösung, die Ihnen "angeboten" wird, verlustbehaftet in eine geringere Auflösung herunter rechnen.
Für das Erhalten des HD-ready-Logos sind mehrere Kriterien auf Herstellerseite notwendig:

Die digitalen Audiodaten werden verlustbehaftet komprimiert. Ähnlich wie bei MP3 geschieht dies mit modernen Komprimierungsalgorithmen, die maßgeblich solche "überflüssigen" Daten entfernt, die das menschliche Ohr nicht wahrnimmt. Man spricht auch von Psychoakustik. Nötig wird dies durch die hohen Datenmengen hochqualitativer, mehrkanaliger, digitaler Audiospuren. Da auch der Platz auf DVDs nur begrenzt ist, müssen Komprimierungsverfahren eingesetzt werden. Ohne Komprimierung der Ton- und Bilddaten, würden mit gewohnter Qualität keine 15 Minuten Film auf einer DVD Platz finden.
Übrigens, die Bezeichnungen Dolby-Digital 5.1, Dolby Stereo Digital, DD, und AC3 stehen ebenfalls für Dolby-Digital. Die Ursachen hierfür liegen kurz formuliert in der historischen und technologischen Entwicklung des Standards.
Technische Weiterentwicklungen:
Dolby Digital EX
- statt zwei Kanäle für den hinteren Bereich stehen nun drei zur Verfügung
Dolby Digital Plus
Speziell für die kommende Generation von TV (HDTV) und DVDs (Blu-Ray und HD-DVD) entwickelter Standard mit bis 14 Kanälen und sehr hoher Auflösung von bis zu 96 kHz (DVD bis 48kHz).
DTS
Ähnlich wie bei Dolby Digital, handelt es sich hier um einen Standard zur Kompression von digitalen Audiodaten. Entwickelt wurde DTS von der Firma "Digital Theater Systems, Inc.", die gleichsam als Namenspate diente. Im Gegensatz zu Dolby Digital arbeitet DTS mit dem Komprimierungsverfahren "CAC" und höheren Datenraten als Dolby Digital. Dies bedeutet im Idealfall höhere Qualität. DTS wird sowohl auf heimischen DVDs (oder HD-DVDs bzw. Blu-ray-Discs), als auch im Kino verwendet.
Moderne HD-DVDs und Blu-Ray-Discs verwenden den High-Definition Standard DTS-HD.
Die Bezeichnung DTS-ES signalisiert, dass 6-Kanäle (6.1) statt 5-Kanäle (5.1) verwendet werden können.
HDMI
High Definition Multimedia Interface ist ein Standardinterface zur Übertragung digitaler Inhalte in der Unterhaltungselektronik. Z.B. zur Übertragung von Audio-Video-Signalen vom DVD-Player zum Fernseher. Statt der bisherigen Möglichkeiten, wie mit Scart-, Chinch- und RGB-Kabeln, entfällt die nötige Digital-Analogwandlung und anders herum. Es erfolgt also eine verlustfreie, volldigitale Übertragung zwischen den Medien. Daher ist das klassische Bildrauschen, was bisher bei der analogen Signalübertragung ein Problem darstellte, kein Thema mehr. Als maximale Kabellänge sind 15-20 m vorgesehen. Als Kopierschutz wurde das sogenannte HDCP implementiert. Sinn ist, seitens der Medienindustrie "ungerechtfertigte" Kopien zwischen den Medien zu unterbinden. Leider geht dieser Schritt soweit, dass der Festplattenrekorder das Aufnehmen einer TV-Sendung auf diesem verweigert. Mit anderen Worten: Die eigentliche Funktion eines "Videorekorders" wird versagt, wenn Rechteinhaber oder TV-Sender der Meinung sind, dass der Fernsehzuschauer diese Sendung gefälligst nicht aufzuzeichnen hat. Voraussetzung ist allerding ein digitaler TV-Empfang.
DVI
Digital Visual Interface - ist eine Schnittstelle zur digitalen Übertragung von Videodaten. Moderne TFT-Monitore und Fernsehgeräte verfügen über einen solchen Eingang. Die digitalen Videosignale von Quellen wie z.B. einem DVD-Player, können mit DVI verlustfrei übertragen werden. Die Verwendung von DVI hat also rein qualitative Gründe.
PAL
Beim PAL-Verfahren handelt es sich um einen Standard, mit dem die Farbübertragung beim klassischen analogen TV geregelt wird. Umgangssprachlich steht PAL für eine Norm mit 625 Zeilen Auflösung und 25 Bildern/s. Das Signal wird im Halbbildmodus übertragen. Das bedeutet, dass erst die ungeraden, dann die geraden Zeilen angezeigt werden. Dadurch ergeben sich die bekannten 50Hz bei alten Röhrenfernsehgeräten mit PAL.
NTSC
Bezeichnet ähnlich wie PAL ein Bildformat, welches hauptsächlich in Nordamerika verbreitet ist.
Das NTSC-Bildformat hat eine Auflösung von 720 x 480 Bildpunkten mit 29,97 Vollbildern pro Sekunde. Spielt in Europa keine Rolle, außer bei importierten Filmen.
MPEG-2 / MPEG-4 / MPEG-4 AVC /MPEG-4 ASP / H.264 /DIVX
Mehr dazu - siehe: Codecs erklärt
progressiv
Siehe folgendem Link: Erklärung progressiv
interlace
Siehe folgendem Link: Erklärung interlace